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Islamische Bücher auf Deutsch

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Unser Shop bietet Ihnen eine beeindruckende Sammlung von über 200 Büchern zu islamisch schiitischen Themen auf Deutsch. Von spirituellen Schriften bis hin zu historischen Abhandlungen, unsere Bücher bieten Ihnen eine breite Palette von Themen und Ansätzen, um Ihre Kenntnisse und Verständnis des Islam zu vertiefen.

Unsere Bücher wurden von renommierten Gelehrten und Autoren geschrieben und bieten eine gründliche und umfassende Analyse der islamischen Lehren und Praktiken. Egal, ob Sie sich für die Grundlagen des Islam oder für fortgeschrittene Themen interessieren, unsere Bücher bieten Ihnen eine Fülle von Informationen und Einsichten.

Wir sind stolz darauf, eine umfangreiche Sammlung von Büchern zu islamisch schiitischen Themen auf Deutsch anzubieten, die Sie nirgendwo anders finden werden. Unser Ziel ist es, Ihnen hochwertige Literatur zu bieten, die Ihnen dabei helfen wird, Ihre spirituelle Praxis zu vertiefen und Ihre Verbindung zu Allah zu stärken.

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(Teil2) Amina fragt sich was ist eigentlich ein Muslim (Kinderbuch)
(Teil2) Amina fragt sich was ist eigentlich ein Muslim (Kinderbuch)  Zeil 2 Amina fragt sich ... von Natalia Müller und Nergis Ibrahim-Mohsen Diese Geschichte erzählt von Amina, die durch Vorbereitungen ihrer Mutter aufmerksam auf das Fest vom Monat Ramadan wird. Amina fragt nach und lernt in diesem zweiten Heft eines der wichtigsten Feste der Muslime kennen Autor: Natalia Müller und Nergis Ibrahim-MohsenFormat: 15x15cm, RückstichheftungSeiten: 33Ort, Jahr:  Bremen, 2019ISBN 978-3-946179-17-7

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150 Aussprüche / Hadithe des Propheten Islamische Bücher auf Deutsch
150 Aussprüche / Hadithe  des Propheten 150 ausgewählte Überlieferungen vom Propheten Muhammad (s.), im arabischen Original und mit deutscher Übersetzung. Format: 14,7x20,6cm, Paperback Seiten: 78 Ort, Jahr:  Hamburg, 2012 Verlag: Islamisches Zentrum Hamburg e.V.ISBN: 978-3-925165-03-0

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16 Geschichten aus der Kindheit von Imam Chamenei Als er noch ein Junge war
16 Geschichten aus der Kindheit von Imam Chamenei Gesammelt von Dr. Umaima Ullaik In diesem Buch befinden sich Geschichten über das Leben eines Kindes, das viel Leid und Entbehrungen erfahren hat, jedoch sehr viel Hoffnung in eine bessere Zukunft und in Allah (swt.) setzte. Die Geschichten in diesem Buch erzählte Imam Chamenei über die Jahre hinweg zu verschiedenen Anlässen. Die Autorin Umaima Ullaik hat diese Erinnerungen des Imams gesammelt und in dieser wunderbar zu lesenden, erzählerischen Form zusammengetragen, damit speziell Kinder und Heranwachsende die Kindheit eines Menschen erforschen, der aufgrund einer rechtschaffenen Erziehung, viel Fleiß, Willen und einem besonderen Maß an Verantwortungsbewusstsein zum Leuchtturm der Unterdrückten und Revolutionäre dieser Welt wurde. Autor: Dr. Umaima UllaikÜbersetzer aus dem Arabischen: Mehdi ChahrourFormat: DIN A4, Rückstichheftung, vollfarbigSeiten: 43Ort, Jahr:  Bremen, 2019ISBN 978-3-946179-21-4

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20 Fragen und Antworten über Allah - Kindgerecht
Fragen über Allah Unsere Kleinen lieben Allah (swt) von Geburt an. Aber sie haben auch so viele Fragen über ihren Schöpfer. Diese kindgerecht zu beantworten, ist manchmal gar nicht so einfach. Genau dies tut dieses wunderschöne großflächig farbige Kinderbuch: 20 Fragen und Antworten über Allah, in DIN A4 mit 44 Hochglanz-Bildern und großer kindgerechter Schrift und Sprache!   Wer ist Allah? Wo ist Allah?  Gibt es nur einen Gott?  Muss Allah auch schlafen?  Wird Allah krank oder stirbt er irgendwann?  Warum können wir Allah nicht sehen?  Welche Farbe hat Allah? – Hat Allah Haare oder Augen?  Mag Allah auch Süßigkeiten, wie wir? Warum erheben wir unsere Hände, wenn wir ein Dua machen?   Warum nennen wir die Moschee "Allahs Haus"?   Wird Allah irgendwann alt?   Kann Allah einen Berg hochheben?   Wenn niemand Allah sehen kann, wieso sagen wir dann "Allah ist wunderschön"?   Wenn Allah unsere Gebete nicht braucht, warum beten wir dann?   Woher wissen wir, dass Allah uns liebt?   Können wir Allah anrufen?   Wie können wir Allah danken?  Warum vergibt uns Allah unsere Sünden?   Warum erfüllt Allah nicht alle unsere Wünsche?

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40 Kurzgeschichten über großartige Menschen
Marke: Cano Dieses Werk beinhaltet Anekdoten, Erzählungen und Zitate aus dem Leben von Geistlichen, wissenschaftlichen und weisen Menschen. Diese Kurzgeschichten können sich positiv auf das Verhalten, die Taten und die Moral der Kinder und Jugendlichen auswirken.   Autor: Moslem Ghasemi   Übersetzer: Mehdi Kazemi Seiten: 135 ISBN: 9783949402005

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65 Lektionen aus der islamischen Lehre Fragen und Antworten über den Islam
65 Lektionen aus der islamischen Lehre von Kerim Ucar Ein Buch mit 65 Fragen und Antworten rund um den Islam, von der allgemeinen Betrachtung der Rolle der Religion für den Menschen, über die Rechtswissenschaft und die Glaubensgrundsätze, detaillierte Erörterungen der Stufen im Jenseits, Riten, das Paradies und die Hölle, die Geschichte der Gefährten, bis hin zu Hadithen und Islamwissenschaft. Autor: Kerim Ucar Format: 135x195mm, Paperback Seiten: 290 Ort, Jahr:  Berlin, 2014 Verlag: Ahlulbait Kulturverein

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ABC des Islam - von Allamah Tabatabai Islamische Bücher auf Deutsch
ABC des Islam von Allamah Tabatabai Sehr bekanntes Standardwark von Allamah Tabatabai über den Islam; von der Notwendigkeit einer Religion, über die Entsendung der Propheten und des Qur’an, bis zu Riten (wie z.B. dem Gebet) oder islamischen Wirtschaftsfragen. Inhaltsverzeichnis Religion (allgemein) Islam Weltanschauliches Göttliche Gerechtigkeit Prophetentum Verheißung des heiligen Qur’an Imamat Auferstehung und Jenseits in anderen Religionen und Völkern Islamische Pädagogik Gerechtigkeit „Suche die Guten“ In Kürze über den „Dschihad“ Über die Göttlichen Weisungen Fundsachen Autor: Allamah Tabatabai Format: DIN A5, Paperback Seiten: 336 Ort, Jahr: Hamburg, 2012 Verlag: Islamisches Zentrum Hamburg

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Abu Talib der große Unterstützer des Propheten Muhammad (s.)
Abu Talib der große Unterstützer des Propheten Muhammad (s.) Abu Talib wird in unserer Gesellschaft sehr vernachlässigt und unterdrückt. Einige behaupten sogar, er wäre ein Ungläubiger gewesen. Wir wollen mit diesem Buch zeigen, was für eine Ehre und Stellung er bei dem Propheten (s) hatte. Was er für den Islam getan und geopfert hat. Ein Beitrag, um ihm etwas von seinem Genommenem Recht zurückzugeben. Das Buch wurde von Shabab Alirshad aus Berlin übersetzt. Die Grundlage lieferte das Buch „ابوطالب ناصر الرسول aus der Serie مع الصحابة و التابعين veröffentlicht von Ansariyan Publications.   Inhaltsverzeichnis Anmerkunge zum Buch Epoche des Elephanten Abdul-Mutalib Der Patenonkel (Al-Kafil) Die Verkündung Der gesegnete Junge Die glückliche Heirat Jibril (as) (Gabriel) Im Hause des Propheten (saas) Der Unterstützer Licht des Islams Die Blockade Die Siege Die Freudenbotschaft Das Ableben Die Zeit der Trauer Ziyarat Abu Talib Schlusswort

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Abuzars Donnerstag
Abuzars Donnerstag von Nima Mehrabi Denn dieser Donnerstag wollte nicht so sein, wie die Donnerstage zuvor. Dieser Donnerstag wollte anders sein als die vergangenen Tage. Dieser Donnerstag wollte etwas besonderes sein, ungewöhnlich, ungewohnt und einmalig im Leben Abuzars. Er wollte eine Belohnung sein für all die Jahre, an denen Abuzar immer wieder ununterbrochen, standhaft, das Dua Kumail verlesen hatte. Autor: Nima MehrabiFormat: DIN A5, PaperbackSeiten: 52Ort, Jahr:  Bremen, 2010ISBN 978-3-939416-39-5

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Al-Mizan - Auslegung des Qur'an – Sura al-Fatiha
Al-Mizan - Auslegung des Qur'an – Sura al-Fatiha von Allamah Sayyid Muhammad Hussein Tabatabai Al-Mizan ist keine Interpretation des Heiligen Qur´an durch bestimmte wissenschaftliche, theologische oder politische Theorien, die im Laufe der Zeit in Mode kommen und wieder verschwinden. DennAl-Mizan verknüpft sich mit der Essenz und der ewigen und immer wieder erfrischenden und belebenden Persönlichkeit des Heiligen Qur´ans selbst, indem es den Qur´an durch sich selbst sprechen lässt und durch seine eigenen Worte interpretiert. Aus eben diesem Grund ist Al-Mizan kein Werk der Vergangenheit, sondern eines der ewigen Gegenwart. Autor: Allamah Sayyid Muhammad Hussein Tabatabai Format: DIN A5, Paperback Seiten: 88 Ort, Jahr:  Bremen, 2010 ISBN 978-3-939416-40-1

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Al-Muradscha’at – Die Konsultation Pflichtlektüre für jeden Muslim
Al-Muradscha’at – Die Konsultation von Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Das Buch gilt als Pflichtlektüre für jeden Muslim, der tiefer in den innerislamischen Dialog einzusteigen gedenkt und durch Kenntnis der unterschiedlichen Richtungen im Islam die innerislamische Geschwisterlichkeit vertiefen will.Autor: Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-MusawiFormat: DIN A5, PaperbackSeiten: 486Ort, Jahr:  Bremen, 2006ISBN 978-3-939416-04-3   Al-Muradscha´at Die Konsultation - Dialog zwischen Sunniten und Schiiten - Gesammelt und zusammengestellt von Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Deutsche Übersetzung in Erinnerung an Prof. Aduljavad Falaturi Islamisches Zentrum Hamburg e.V. Islamisches Zentrum Hamburg, Schöne Aussicht 36, D-22085 Hamburg www.izhamburg.com 2 Das Buch gilt als Pflichtlektüre für jeden Muslim, der tiefer in den innerislamischen Dialog einzusteigen gedenkt und durch Kenntnis der unterschiedlichen Richtungen im Islam die innerislamische Geschwisterlichkeit vertiefen will. Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Al-Muradscha´at - Die Konsultation – Dialog zwischen Sunniten und Schiiten – Herausgeber: Islamisches Zentrum Hamburg e.V. www.izhamburg.com Schöne Aussicht 36 D-22085 Hamburg Tel : 040 / 221220/221240 Fax: 040 / 2204340 e-Mail: info@izhamburg.com © 2006 m-haditec GmbH & Co. KG - Bremen www.mhaditec.de ISBN 978-3-939416-04-3 3 Inhaltsverzeichnis Vorwort zur deutschen Übersetzung .....................................................................7 Vorwort und Einleitung des Autors ....................................................................11 Die 1. Konsultation – Bitte um Erlaubnis zur Konsultation ..............................18 Die 2. Konsultation – Erlaubnis zur Konsultation .............................................20 Die 3. Konsultation – Mehrheit und Einheit ......................................................21 Die 4. Konsultation – Einheit durch Ahl-ul-Bait ...............................................22 Die 5. Konsultation – Frage nach Argumenten .................................................28 Die 6. Konsultation – Nachkommenschaft des Propheten.................................29 Die 7. Konsultation – Bitte um Beweise durch Allah und Seinen Gesandten...36 Die 8. Konsultation – Das Gleichnis der Arche Noah als Erlösung..................36 Die 9. Konsultation – Die Bitte nach weiteren relevanten Texten.....................45 Die 10. Konsultation – Der Eindruck eines hinreichenden Textes....................46 Die 11. Konsultation – Anfrage nach klaren Zeichen im Buch Allahs.............52 Die 12. Konsultation – Beweise aus dem Qur´an...............................................54 Die 13. Konsultation – Argumentation zur Überlieferung ................................68 Die 14. Konsultation – Ansichten der Gegner....................................................69 Die 15. Konsultation – Details der Wahrheit......................................................73 Die 16. Konsultation – Unzählige schiitische Größen in Sunniten Werken......73 Die 17. Konsultation – Dilemma der Kompromisse .........................................178 Die 18. Konsultation – Zur Unterscheidungsfähigkeit ....................................181 Die 19. Konsultation – Eigenverantwortung bei der Unterscheidung.............184 Die 20. Konsultation – Allgemeine Quellen .....................................................185 Die 21. Konsultation – Zweifel an Authentizität ..............................................189 Die 22. Konsultation – Beweis der Authentizität ..............................................190 4 Die 23. Konsultation – Frage zu Imamat .........................................................192 Die 24. Konsultation – Immerwährendes Imamat ...........................................193 Die 25. Konsultation – Bitte nach weiteren Textbelegen .................................194 Die 26. Konsultation – Zehn ausgewählte Überlieferungen Imam Alis..........195 Die 27. Konsultation – Zweifel zu den Überlieferungen..................................200 Die 28. Konsultation – Der Status der Überlieferung ......................................201 Die 29. Konsultation – Zum Gültigkeitsbereich der Überlieferung.................205 Die 30. Konsultation – Nachweis der Allgemeingültigkeit ..............................207 Die 31. Konsultation – Bitte um Beweise..........................................................212 Die 32. Konsultation – Zahlreiche Beweise......................................................212 Die 33. Konsultation – Zum Vergleich Alis und Aarons mit zwei Sternen......217 Die 34. Konsultation – Die Anlässe der Vergleiche .........................................218 Die 35. Konsultation – Bitte um weitere Textbelege ........................................226 Die 36. Konsultation – Zahlreiche weitere Überlieferungen ...........................226 Die 37. Konsultation – Das Wort „wali“ in der linguistischen Betrachtung...231 Die 38. Konsultation – Erläuterung zur Bedeutung von „Wali“.....................231 Die 39. Konsultation – Frage zum Führungs-Vers..........................................234 Die 40. Konsultation – Die Führungsverse und ihre Interpretation ...............235 Die 41. Konsultation – Gläubige in Einzahl oder Mehrzahl............................239 Die 42. Konsultation – Die Verwendung des Plural für Singular ...................240 Die 43. Konsultation – Frage zum Wort „wali“ ...............................................245 Die 44. Konsultation – Die Bedeutung von „wali“ ..........................................245 Die 45. Konsultation – Einstehen für die Kalifen ............................................248 Die 46. Konsultation – Über das Kalifat...........................................................249 Die 47. Konsultation – Erbitten von Überlieferungen .....................................250 Die 48. Konsultation – Vierzig Überlieferungen zum Thema..........................251 Die 49. Konsultation – Eigenschaften oder Berufung .....................................264 Die 50. Konsultation – Beweise für Imamat.....................................................266 5 Die 51. Konsultation – Einspruch durch vergleichbare Überlieferungen.......268 Die 52. Konsultation – Zurückweisung des Einspruches.................................269 Die 53. Konsultation – Erbitten von Überlieferungen zu Ghadir ....................270 Die 54. Konsultation – Der Glanz der Überlieferungen zu Ghadir .................271 Die 55. Konsultation – Zweifel an Überlieferungskette ...................................276 Die 56. Konsultation – Beweisführung zur Überlieferung von Ghadir...........277 Die 57. Konsultation – Interpretation zur Überlieferung von Ghadir.............291 Die 58. Konsultation – Eindeutigkeit der Überlieferung von Ghadir..............293 Die 59. Konsultation – Wahrheit und Ausweichen ..........................................301 Die 60. Konsultation – Zurückweisen des Ausweichen....................................302 Die 61. Konsultation – Anfrage nach Texten aus schiitischen Quellen..........306 Die 62. Konsultation – Vierzig Überlieferungen..............................................306 Die 63. Konsultation – Zurückweisung schiitischer Quellen...........................321 Die 64. Konsultation – Maßstäbe der Glaubwürdigkeit ...................................322 Die 65. Konsultation – Frage nach Überlieferung zur Erbschaft ...................326 Die 66. Konsultation – Ali ist Erbe des Propheten...........................................327 Die 67. Konsultation – Wo steht das Vermächtnis Alis?..................................330 Die 68. Konsultation – Textbelege zum Vermächtnis ......................................330 Die 69. Konsultation – Argumente der Vermächtnisgegner ............................336 Die 70. Konsultation – Zurückweisung der Gegenargumente.........................337 Die 71. Konsultation – Frage zur Überlieferung der besten Ehefrau .............341 Die 72. Konsultation – Ablehnung zur Einschätzung der Prophetenehefrau.341 Die 73. Konsultation – Nachfrage zu Aischas Überlieferung..........................344 Die 74. Konsultation – Details zur Ablehnung.................................................345 Die 75. Konsultation – Rechtfertigung Aischas Handeln................................353 Die 76. Konsultation – Der Prophet verstarb im Schoß Imam Alis.................354 Die 77. Konsultation – Frage zu Vorzug Umm Salamas .................................364 Die 78. Konsultation – Weiter Gründe zu Vorzug Umm Salamas...................365 6 Die 79. Konsultation – Frage zum Konsens bezüglich Abu Bakrs Kalifat......368 Die 80. Konsultation – Es gab keinen Konsens................................................369 Die 81. Konsultation – Konsens wurde später vervollständigt .........................373 Die 82. Konsultation – Konsens wurde nie erzielt ............................................374 Die 83. Konsultation – Zur Wahrhaftigkeit der Prophetengefährten..............379 Die 84. Konsultation – Nicht alle Gefährten glaubwürdig ..............................380 Die 85. Konsultation – Bitte um ausführliche Darlegung zu den Gefährten..387 Die 86. Konsultation – Das Unglück vom Donnerstag ....................................388 Die 87. Konsultation – Diskussion zur Donnerstagstragödie ..........................395 Die 88. Konsultation – Weitere Argumente zur Donnerstagstragödie.............399 Die 89. Konsultation – Erbitten weiterer Hinweise ..........................................405 Die 90. Konsultation – Ablehnung von Usamas Kommandantur ...................405 Die 91. Konsultation – Rechtfertigung der Ablehnung....................................411 Die 92. Konsultation – Rechtfertigung nicht haltbar.......................................414 Die 93. Konsultation – Erbittung weiterer Beispiele ........................................419 Die 94. Konsultation – Befehlsverweigerung Abu Bakrs.................................419 Die 95. Konsultation – Zweifel am Befehlscharakter ......................................423 Die 96. Konsultation – Verdeutlichung des Befehlscharakters .......................423 Die 97. Konsultation – Umfassende Bitte um weitere Fallbeispiele ................425 Die 98. Konsultation – Auflistung weiterer Beispiele.......................................425 Die 99. Konsultation – Rechtfertigung mit gutem Willen................................427 Die 100. Konsultation – Vermutete Motive zu trennen von Fakten ................428 Die 101. Konsultation – Frage zur Ernennung des ersten Kalifen .................433 Die 102. Konsultation – Abwesenheit der nahen Gefährten bei Ernennung ..433 Die 103. Konsultation – Frage zum Verhalten der Imame..............................437 Die 104. Konsultation – Erläuterung zum Verhalten und Fatimas Rede .......437 Die 105. Konsultation – Frage nach zusätzlichen Argumenten ......................445 Die 106. Konsultation – Belege von Ibn Abbas und weitere............................446 7 Die 107. Konsultation – Frage zur Erwähnung des Vermächtnisses ..............450 Die 108. Konsultation – Aussagen und Verhalten der Gefährten ...................451 Die 109. Konsultation – Vorwurf des Bezugs allein auf die Imame................461 Die 110. Konsultation – Schia ist Bezug zu Imamen .......................................461 Die 111. Konsultation – Überzeugung..............................................................484 Die 112. Konsultation – Vervollständigung der Konsultation .........................485 Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Vorwort zur deutschen Übersetzung Al-Muradscha´at gilt als eines der bedeutsamsten Werke im Rahmen des innerislamischen Dialogs zwischen Sunniten und Schiiten. Es beinhaltet eine Reihe von Briefwechseln zwischen einem der größten sunnitischen und einem der größten schiitischen Gelehrter ihrer Epoche. Die Briefe sind voller Fragen und Antworten, detaillierter Erläuterungen mit Quellenangaben und Rechtfertigungen und in der äußerst innerislamisch geschwisterlichen Atmosphäre, die der Würde dieser beiden großen Gelehrten entspricht. Der sunnitische gelehrte Scheich Salim al-Bischri al-Maliki war zwei Mal Rektor der al-Azhar1 Universität in der Zeit 1900 bis 1904 und 1909 bis 1916. Seine zweite Amtszeit endete mit seinem Ableben. Er hinterließ zahlreiche Bücher, darunter Kommentare zu alten historischen Werken. Seiner Autorität ist die zu der Zeit verstärkte Öffnung der al-Azhar Universität für die dscha´faritische Rechts- 1 Eine der bedeutendsten sunnitischen Lehreinrichtungen der letzten Jahrhunderte 8 schule1 zuzuschreiben. Die vorliegende Diskussion fand während seiner zweiten Amtszeit statt. Scheich al-Bischri begann den vorliegenden Dialog mit seinem Gesprächspartner im frühen zwanzigsten Jahrhundert, allerdings nicht in der Art einer in der Geschichte schon bedauerlicherweise oft erfolgten hasserfüllten Debatte sondern mit dem aufrichtigen Wunsch, sich der Wahrheit anzunähern und den Standpunkt der Schiiten besser zu verstehen. Scheich al-Bischri sandte seine Fragen an einen der bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi aus der Region Dschabal Amil im südlichen Libanon, der in der Zeit 1329-1330 n.H.2 (1911-1912 n.Chr.) Ägypten bereiste und dadurch in Kontakt mit der Leitung der al-Azhar Universität kam. Sayyid al-Musawi stammt von Imam Musa ibn Dscha´far3 (a.)4 ab und ist in Kataniyya im Irak 1290 n.H. (1872 n.Chr.) geboren und starb 1377 (1957). Er erhielt eine sehr tiefgehende Lehre von den größten Gelehrten seiner Zeit in den Lehranstalten in Nadschaf, Kerbela und Samara und lebte später am Wohnort seiner Eltern im Südlibanon. Er beeinflusste das Denken einer ganzen Gelehrtengeneration mit zahlreichen teils sehr umfangreichen Werken. Im ersten Weltkrieg, als Franzosen versuchten den Libanon zu kolonialisieren, versuchten sie einen der größten Hindernisse für ihr Vorhaben, den Gelehrten Sayyid al-Musawi, zu töten. Sie scheiterten zwar ihn selbst zu erfassen, brannten aber sein gesamtes Haus inklusive einiger wertvoller Manuskripte nieder, darunter 18 Werke von ihm, die kurz vor der Veröffentlichung standen, darunter auch Teile des hier 1 So wird die Schia auch genannt. 2 Islamische Zeitrechnung nach dem Mondjahr Beginnend mit der nach der Auswanderung [hidschra], daher „nach der Hidschra“ (n.H.). 3 Der siebte Imam der Schiiten (Sohn des sechsten Imams). 4 „Aleyhi salam oder aleyha salam“: Der Friede sei mit ihm/ihr, wird verwendet für die Reinen der Prophetenfamilie 9 vorliegenden Briefwechsels, was letztendlich zu einer erheblichen Verzögerung der Veröffentlichung führte, wie es der Autor selbst in seinem eigenen Vorwort andeutet. Beide Gelehrte gelten unter Fachleuten als Wegbereiter für einen intensiven und sachlich fundierten innerislamischen Dialog mit dem Ziel zur Einheit der Gläubigen. Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Scheich Salim al-Bischri Scheich al-Bischri war beim Zusammentreffen beeindruckt von höflichen rechtschaffenen Auftreten Sayyid al-Musawis und vor allem von seinem hohen Maß an Wissen. Und so begann der Dialog in Form von schriftlich niedergelegten Briefen, die nachträglich als „Konsultationen“ [muradscha´at] bezeichnet wurden, da sie mit der „Konsultation“ des einen an den anderen zu diesem Dialog begannen. 10 In den sehr ausführlichen Abhandlungen über alle wesentlichen Meinungsunterschiede zwischen den sunnitischen und der schiitischen Rechtsschulen wurden fast alle Hauptwerke beider Seiten als Quellen verwendet und ausdiskutiert. Neben der inhaltlichen Tiefe beeindruckt insbesondere der Umgang der beiden Gelehrten miteinander. Am Ende der schriftlichen Diskussion erbat Sayyid al-Musawi von Scheich al-Bischri die Briefe in gesammelter Form unter dem Titel „al-Muradscha´at“ herausbringen zu dürfen. Nach der Zustimmung erschien das Buch mit einiger Verzögerung durch widrige Umstände und einer Rekonstruktion durch den Autor in 1355 n.H. (1936 n.Chr.). Das Buch gilt als Pflichtlektüre für jeden Muslim, der tiefer in die Materie einzusteigen gedenkt und durch Kenntnis der unterschiedlichen Richtungen im Islam die innerislamische Geschwisterlichkeit vertiefen will. Die deutsche Übersetzung hat einen ähnlich langen Weg hinter sich. Bereits zu Lebzeiten des im deutschsprachigen islamischen Raum sehr bekannten und angesehenen islamischen Gelehrten und Hochschullehrers Prof. Dr. Abduldjavad Falaturi (1926-1996) wurden die ersten Teile des sehr umfangreichen Werkes ins deutsche übersetzt. Von dort bis zum Islamischen Zentrum Hamburg war ein sehr langer Weg mit vielen Zwischenstationen. In 2005 hat die neue Leitung des Islamischen Zentrum Hamburg die bestehenden Teile dem für seine islamische Übersetzungsarbeit bekannten Islamischen Weg e.V. anvertraut und darum ersucht, die fehlenden Teile zu ergänzen und ein einheitliches Sprachbild anzustreben. Die vorliegende Arbeit wurde im Frühjahr 2006 beendet und vom Islamischen Zentrum Hamburg herausgegeben. Um die Leserlichkeit für den im Islam weniger kundigen Leser zu ermöglichen, wur11 de die Übersetzung mit zahlreichen Erläuterungen in Form von Fußnoten ergänzt. In manchen Fällen wird zum besseren Verständnis der arabische Begriff in deutsche Schreibweise in eckigen Klammern hinzugefügt. Alle Anmerkungen und Fußnoten in der deutschen Übersetzung stammen von den Überarbeitern der Übersetzung und kommen in der Originalkonsultation nicht vor. Möge Allah es zu einem weiteren Meilenstein der innerislamischen Verbrüderung im deutschsprachigen Raum werden lassen. Aufgrund des inzwischen verstorbenen Initiators, wurde das Buch Prof. Falaturi gewidmet. Vorwort und Einleitung des Autors Diese Seiten wurden nicht heute geschrieben, und diese Gedanken sind nicht heute geboren. Sie wurden vielmehr organisiert über einen Zeitraum eines viertel Jahrhunderts. Sie hätten viel früher als Druck erscheinen können, wenn nicht schwerwiegende Umstände und Unheil große Hindernisse in den Weg gelegt hätten1. Es gab sie aber, und daher musste ich warten, bis ich verlorene Teile sammeln und vernichtete Teile rekonstruieren konnte. Die Ereignisse, welche die Veröffentlichung verzögert haben, ermöglichten allerdings auch eine Neuordnung der Zusammenstellung. Was die Idee zum Buch angeht, so ist ihm eine sehr umfangreiche Debatte vorausgegangen. Die Idee erstrahlte in meinem Herzen seit meiner jungen Jahre wie das Licht über den Wolken und brachten mein Blut zur Wallung mit Enthusiasmus, um einen Weg zu suchen, das Chaos zu beenden, das die Muslime in ihrer Uneinigkeit in eine Sackgasse geführt hat, so dass sie das Leben ernsthafter betrachten 1 Gemeint ist der erste Weltkrieg und der Versuch der Franzosen, den Autor zu ermorden. Dabei wurde seine Bibliothek und Teile seiner Manuskripte verbrannt. Siehe dazu auch Vorwort zur deutschen Übersetzung 12 und sich ihrer Wurzeln ihrer Religion besinnen, was jeder anstreben sollte. Nur diese Rückbesinnung kann unsere Bemühungen am Seil Allahs zusammenfügen und uns befähigen, das Banner zu tragen, dass uns auffordert, uns gegenseitig zu lehren und auszubilden und uns pflichtbewusst ermöglicht die Reihen der Bruderschaft gegenseitig zu stärken. Aber der Anblick der Bruderschaft, die miteinander verbunden sind durch das Prinzip des einheitlichen Glaubens, wurde bedauerlicherweise in eine brutale Kontroverse verwandelt, dass durch ignorante Argumente gespeist wird, wie eben ungebildete Völker Extreme anstreben. Dieses wurde derart lange und intensiv ausgeübt, dass der Gedanke zur Gewöhnung wurde, eine solche unheilvolle Kontroverse wäre eine Methode zur Wahrheitsfindung oder gar zum erzielen einer endgültigen Lösung. Allein das ist Grund genug, um besorgt zu sein und Abkehr anzustreben. Wahrlich, es bewirkt Betrübnis, Schmerz und Trauer, aber was ist die Lösung? Was sollten wir tun? Diese Umstände plagen uns schon seit mehreren Jahrhunderten und diese Misere bedroht uns von vorne und von hinten, von rechts und von links. Es waren einstmals Federn, gefüllt mit Dürftigkeit die einander geschadet haben und gierig aufeinander waren. Parteilichkeit trieb es mehr und mehr an und ermöglichte die Steigerung ins Emotionale, und dazwischen gab es Verwirrung. Was also können wir tun? Was ist die Lösung? Ich habe genug von alldem und daher erfüllte Trauer mein Herz. So erreichte ich Ende 1329 n.H. (1911) Ägypten in der Hoffnung mein Ziel zu erreichen. Ich war erfüllt von der Hoffnung, dass es mir gelingen könnte, zumindest teilweise meine Sehnsüchte erfüllen zu können und mit jemanden in direkten Kontakt zu treten, mit dem ich meine Ansichten austauschen konnte. Ich hatte die Hoffnung, dass Allah uns bei einer Diskussion sinnvoller Ratschläge beistehen würde, um unsere Ziele in dem Land Ägypten zu erreichen, und es gelingen könnte, das andauernde Unheil zu heilen, welches Musli13 me gefährdet, indem es sie auseinander reißt und sie mit Spaltung und Zweitracht plagt. Es war mir – gelobt sei Allah – möglich, dieses Ziel zu erreichen, zumal Ägypten ein Land ist, in dem Wissen gepflanzt wird und gedeiht, genährt von Aufrichtigkeit und Ergebung in die tiefgründige Wahrheit durch die Kraft des Beweises. Das zeichnet Ägypten aus1 und ist höher zu werten als alle anderen Auszeichnungen. Meine Bedingungen waren dort gut, mein Herz friedfertig, meine Seele erleuchtet und ich hatte das Glück, Kontakt zu einem der hervorragenden bekannten Persönlichkeiten zu erhalten, der eine offene Seele, noble Eigenschaften, ein pulsierendes Herz, umfangreiches Wissen besaß und hohes Ansehen genoss, dass er aufgrund seiner religiösen Führungsqualitäten verdiente. Wie gütig ist doch die Seele, die ein gebildeter Mensch haben kann, wie anerkannt seine Aussagen und wie wahrhaftig sein Benehmen. So lange ein Gelehrter gekleidet ist mit Güte, wird er gütig und erfolgreich sein, die Menschen um ihn herum werden sicher und gesegnet sein, und niemand wird sich scheuen, seine Meinung auszusprechen oder ihm seine Gedanken zu übermitteln. So war der bekannte Würdenträger und Imam2 Ägyptens, und so war auch unsere Begegnung, für die wir beide dem Allmächtigen unendlich und zeitlos dankbar sind. Ich klagte ihm über meine Sorgen und er klagte mir über gleichartige Sorgen und Unbehaglichkeiten. Und es war die rechte Zeit für uns beide, etwas in Erwägung zu ziehen, das mit dem Willen Allahs, uns und unsere Nationen vereinigen könnte. Wir waren uns darin einig, dass beide Gruppen3 der wahrhaften Religion des Islam 1 Gemeint ist die Atmosphäre der Gelehrsamkeit, die er zu seiner Zeit an der theologischen Hochschule und bei seinem Gesprächspartner vorgefunden hat. 2 Imam hier im Sinn von „Vorbeter“ bzw. Oberhaupt einer Gemeinschaft. 3 Gemeint sind Sunniten und Schiiten. 14 folgen und einhellige Übereinstimmung in der Betrachtung der Botschaft des Propheten besteht, dass es keine wesentlichen Differenzen in grundlegenden Angelegenheiten gibt, die das Befolgen der prächtigen Prinzipien des Islam beeinträchtigen würden, dass es wirklich keinen Streit zwischen ihnen über die grundsätzlichen Lehren gibt, außer in den Bereichen, die es natürlicherweise zwischen Rechtsgelehrten hinsichtlich einiger Regeln gibt aufgrund ihrer Interpretation des Buches1 und der Sunna2, der Einheit der Gelehrten und der vierten Quelle3, und dass all das in keinster Weise einen so großen Abstand und eine bodenlose Grube zwischen beiden rechtfertigen kann. Was also bewirkt all dieser Streit, in das die Blitze einschlagen, seit es die zwei Begriffe gibt: Sunniten und Schiiten? Wenn wir die islamische Geschichte untersuchen, und die Glaubensrichtungen, Ansichten und Vorurteile erkennen, die darin hervorgebracht wurden, werden wir zu dem Schluss kommen, dass der ursächliche Faktor für die Auseinandersetzung der Einsatz für eine Teilrichtung, die Verteidigung einer Theorie oder die Parteilichkeit für eine Ansicht sind, und dass der größte Streit der in der islamischen Weltgemeinschaft [umma] aufgetreten ist, die Uneinigkeit über das Imamat4 ist, denn es wurden nie mehr Schwerter aus der Scheide gezogen für irgendein islamisches Prinzip als für das Imamat. Die Angelegenheit des Imamats gehörte zu den am häufigsten vorgebrachten Aspekten, die solch eine Auseinandersetzung verursacht 1 Gemeint ist der Heiligen Qur´an 2 Vorbild des Propheten (s.) 3 Für alle Recksschulen der Sunniten und Schiiten gilt der Heilige Qur´an als erste Quelle der Wahrheitsfindung, die Sunna des Propheten (s.) als zweite und die Einheit der Gelehrten in einer Fragestellung als dritte. Nur in der vierten Quelle gibt es einen Unterschied: Während bei Sunniten der so genannten Vergleichsschluss [qiyas] die vierte Wahrheitsfindungsquelle darstellt, ist es bei Schiiten der Vernunftschluss [aql]. 4 Islamischer Führungsauftrag 15 haben. Die unterschiedlichen Generationen, die untereinander uneins waren hinsichtlich Imamat, gewöhnten sich törichterweise daran vom Fanatismus überwältigt zu werden, und solch eine Gegnerschaft wurde aufgebaut ohne Vorsicht und Umsicht. Hätte einer dieser Gruppen mit verständigen Augen in die Definitionen der anderen geschaut, und nicht mit dem Gedanken gegenüber einem verfluchten Gegner, wäre die Wahrheit bereits damals sehr klar geworden, und das Licht der Morgendämmerung hätte von allen bemerkt werden können, die sehen können. Wir haben uns dazu verpflichtet, die Angelegenheit derart zu behandeln, indem wir die Argumente beider Seiten betrachten, mit der Absicht sie gründlich nachzuvollziehen, ohne durch unsere eigene Neigung, Umgebung, Gewohnheit oder Routine beeinflusst zu werden. Anstelle dessen müssen wir uns von allen Emotionen durch Fanatismen befreien und anstreben, die Wahrheit zu erreichen auf seinem grundsätzlichen gelobten Weg, um sie zu berühren. Dies könnte die Aufmerksamkeit der Muslime erregen, ihren Seelen Beruhigung bringen durch ausgewählte Fakten, die wir ihnen übermitteln, um den Stillstand – so Allah will – zu überwinden. Daher haben wir beschlossen, dass wir seine Fragen in Form einer Schrift vorstellen würden, und ich ihn versorgen würde mit meinen schriftlichen Antworten, welche die korrekten Bedingungen wiedergeben, begründet entweder durch Argumente oder durch authentische Zitate beider Gruppen. Derart erfolgten alle unser Diskussionen mit der Hilfe Allahs, dem Erhabenen und Allmächtigen. Später verfolgten wir den Gedanken, sie zu veröffentlichen, so dass wir uns der Früchte unserer Arbeit erfreuen könnten im reinen Streben nach dem Wohlgefallen Allahs, dem Hohen, dem Erhabenen, aber grausame Tage und auftretendes Verhängnis entmutigte uns zwischenzeitlich, aber möglicherweise war das im Nachhinein betrachtet zum Allerbesten. 16 Ich behaupte nicht, dass alle diese Seiten sich auf den Text beschränken, den wir beide erstellt haben, und das nicht irgendeiner der folgenden Aussagen nicht von meiner Feder stammt. Die Umstände, die ihre Veröffentlichung verzögert haben, haben auch ihre Reorganisation notwendig gemacht, wie wir es bereits erwähnt haben. Aber die Abhandlungen bezüglich der diskutierten Angelegenheiten sind wortgetreu wiedergegeben, lediglich ergänzt durch einige notwendige Zusätze zur Erläuterung und Rechtleitung, oder bedingt zur Überleitung der Diskussionen ohne unseren gegenseitige Vereinbarung zu verletzen. Ich habe heute den gleichen Wunsch, den ich gestern hatte, dass dieses Buch Verbesserung und Güte bewirkt. Falls es die Aufmerksamkeit und Akzeptanz der Muslime gewinnt, dann ist das eine Gnade meines Herrn, und das ist der Wunsch zur Vollendung dieser Arbeit: Ich wünsche nichts weiteres als Verbesserung, so viel wie möglich, und mein Erfolg hängt einzig von Allah ab, Ihm gehört mein Vertrauen und zu Ihm kehren wir zurück. Ich veröffentliche mein Buch für jedermann und alle, die anstreben Wissen zu erlangen, für den leidenschaftlichen Forscher, der vertraut ist mit den komplexen Zusammenhängen im Streben nach Wissen, für den gelehrigen freimütigen Gelehrten, dessen Rede eine Autorität ist hinsichtlich der Aussprüche und Handlungen des Propheten (s.)1, für den Philosophen, der die Kunst der Sprachwissenschaft beherrscht und für alle und jeden ausgebildeten Jugendlichen, der frei ist von den Ketten der Gefangenschaft, und der bereit ist für ein neues Leben der Freiheit. Wenn all diese den Nutzen in dieser Veröffentlichung erkennen, bin ich am meisten erfreut . Ich habe das Buch sorgfältig zusammengestellt, indem ich die Antworten in der bestmöglichen Weise unter Berücksichtigung aller 1 „Sallalahu aleyhi wa alihi wa-sallam“: Allahs Segnungen und Gruß seien mit ihm und seiner Familie. 17 Aspekte erstellt habe mit der Absicht, gerecht denkende Menschen mit diesen Gedanken inspirieren zu können, und sie Beweise kosten lassen zu können, die keine Möglichkeiten offen lassen, und Argumente, die keine Ausflucht ermöglichen. Dabei habe ich großen Wert auf die Sorgfalt hinsichtlich authentischer Texte über die Aussagen und Handlungen des Propheten (s.) gelegt; eine Sorgfalt, welche dieses Buch als geeignet für eine gut ausgestattete Bibliothek mit den wertvollsten Büchern in der islamischen Theologie, Geschichte, Biographien und Ähnlichem gestalten sollte. Letztgenanntes gehört zu den signifikanten Aspekten dieses Buches1. Ich habe versucht eine gut ausgewogene und authentische Philosophie anzuwenden, und Methoden, die jeden, der mit solchen Büchern vertraut ist, dazu anregt, das Buch gedanklich fortzuführen. Es ist geschrieben für die Wahrheitsliebenden vom ersten Anfang bis zum letzten Abschnitt. Wenn mein Buch von den gerecht denkenden Lesern akzeptiert wird, dann ist das genau die Erfüllung meiner Sehnsucht, für die ich Allah danke. Was mich selbst anbelangt, so bin ich dankbar für das Buch und erfreut über das Leben danach. Es ist, so glaube ich, ein Werk, dass mich alles vergessen lässt, was mich in der Vergangenheit so belastet hat: Die schweren Lasten des Lebens, die Armut verbreitenden Sorgen der Zeit und die Feinde, über die ich mich kein Stück bei Allah, dem Allmächtigen, beklagt habe. Er allein ist der Richter und Muhammad (s.) ist der Widersacher der Feinde. Vergesst daher die Plünderer, die nach der eigenen Unterkunft strebten2. Ich habe auch andere Armut bringende Katastrophen überstanden, wie Fluten aus allen Richtungen, mit Vorahnungen zum Elend, verbunden mit Schwierigkeiten und Leid. Aber mein Leben, dass durch dieses Buch fortgesetzt wird, ist eine Gnade in diesem Leben und in dem zu erwartenden Leben. Mit diesem Buch wurde meine Seele erfreut 1 Allein in der 16. Konsultation werden 100 Biographien von frühen islamischen Persönlichkeiten wiedergegeben. 2 Gemeint sind wohl die Franzosen, die sein Haus abgebrannt haben 18 und mein Gewissen erleichtert. Daher flehe ich zu Allah, meine Arbeit anzunehmen die Schwächen und Fehler zu bedecken und mein Lohn für dieses Buch wird – so Gott will – der Rechtleitung der Gläubigen zugute kommen. „Diejenigen, die glauben und gute Werke tun, leitet ihr Herr wegen ihres Glaubens recht. Unter ihnen werden Bäche fließen in den Gärten der Wonne. Ihre Anbetung darin wird sein: ‚Preis sei Dir, oh Allah!’, und ihre Begrüßung darin: ‚Friede!’ Ihr abschließender Ruf: ‚Lob sei Allah, dem Herrn der Welten!’“ 1 Die 1. Konsultation – Bitte um Erlaubnis zur Konsultation2 6. Dhul-Qada 13293 (29.10.1911)4 5Geehrter [scharif] großer Gelehrter [allamah] und weiser Herr [scheich] Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi, der Friede sei mit Dir und die Gnade Allahs und Seine Barmherzigkeit. Wahrlich, ich habe im Verlauf der Zeit nicht das Innere der Schia erforscht und kennengelernt, habe von ihrem Naturell keine Notiz 1 Heiliger Qur´an 10:9-10 2 Die erläuternde Überschrift zu den Briefen steht nicht im arabischen Original sondern wurde erst in späteren Auflagen hinzugefügt. Zudem heißt es im Original jeweils „erste Muradscha´at“ usw., so dass eine Übersetzung in „erste Konsultation“ oder „erste Reflektion“ möglich wäre. Manche Übersetzungen in andere europäische Sprachen übersetzen es hingegen mit „der rechte Pfad“. 3 Islamische Zeitrechnung nach dem Mondjahr nach der Auswanderung. Dhul- Qada ist der 11. Monat im islamischen Kalender. 4 Die Zeitangabe nach christlicher Zeitrechnung erfolgt durch nachträglich Umrechnung und kann um einen Tag vom realen Datum abweichen. 5 Alle Briefe beginnen mit der Formel „Im Namen Allahs des Erbarmers des Barmherzigen“. Da das Buch bereits mit der Formel beginnt, wurde auch im Originalbuch in den einzelnen Briefen darauf verzichtet. 19 genommen, da ich nicht mit einem von ihnen Gesellschaft pflegte und einen großen Teil ihrer Gelehrten nicht kenne. Ich sehnte mich dürstend danach, an einem Vortrag ihrer Koryphäen teilzunehmen, hatte ein brennendes Interesse, mich unter ihre guten Schwimmer1 zu mischen, ihre Ansichten zu studieren und ihre Rechtsschulen zu erforschen. Dann, als Allah mir vorherbestimmte am Ufer Ihres Ozeans Halt zu machen und mit meinem Mund einen Schluck aus Deinem überquellenden Becher zu nehmen, beantwortete Allah meinen heftigen Durst durch Dein schmackhaftes süßes Wasser und stillte meinen Durst damit. Du bist ein Nachfahre der Stadt des Wissens - dein Großvater ist al-Mustafa2 und ihr Tor dein Vater al- Murtadha3. Wahrlich, ich probierte keinen Schluck aus Deiner frischen, kühlen und paradiesischen Quelle, der mir nicht wirklich den brennenden Durst linderte und der mir nicht wirklich angenehm und milde bekam. Während ich am Ufer dieser stürmischen See stehe, bitte ich Dich höflichst, darin zu schwimmen, darin einzutauchen, um ihre Juwelen zu erfassen. Wenn Du mir Deine Erlaubnis gewährst, werden wir tief eintauchen, da der Weg viele Einzelheiten und Unklarheiten beinhaltet, welche mich seit langem beschäftigen. Es hängt von Dir ab. In der Eröffnung meiner Fragen strebe ich nicht danach, Fehler oder Schwächen (bei Dir) ausfindig zu machen, noch habe ich vor, Dir zu widersprechen oder etwas abzulehnen, vielmehr habe ich lediglich das Bestreben nach Wahrheit. Wenn die Wahrheit mani- 1 Gemeint sind die Kenntnisreichen im Meer des Wissens einer Thematik, im Gegensatz zu den Nichtschwimmern. 2 Prophet Muhammad (s.) 3 Gemeint ist Imam Ali (a.) in Anlehnung an die Überlieferung des Propheten (s.): „Ich bin die Stadt des Wissens und Ali (a.) ist das Tor dazu“. Die Begriffe „Großvater“ und „Vater“ stehen für „Vorfahren“. 20 festiert ist, dann ist es notwendig, ihr zu folgen, und wenn nicht, dann bin ich nur wie ein Dichter der sagte: „Wir sind in dem was wir haben und Du in dem was Du anbietest Alles ist befriedigend, selbst wenn unsere Ansichten voneinander abweichen.“ Ich würde, Dein Einverständnis vorausgesetzt, meine Anfragen begrenzen auf zwei Themenfelder. Das Eine beschäftigt sich mit der Rechtsschule der Imam-Anhänger1 in seinen Grundzügen und Zweigen und das Zweite bezieht sich auf die Fragestellung des Imamats2 im Allgemeinen und im Speziellen im Anschluss an den Propheten (s.). Meine Unterschrift am Ende meiner Briefe möge ein „S“ sein und Deines ein „Sch“3. Im Voraus ersuche ich Dich um Vergebung aller Fehler und der Friede sei mit Dir. Die 2. Konsultation – Erlaubnis zur Konsultation 6. Dhul-Qada 1329 (29.10.1911) Verehrter [maulana] Scheich al-Islam4, der Friede sei mit Dir und die Gnade Allahs und Seine Barmherzigkeit. Dein sehr lieber Brief hat mir derart viel Ehre zukommen lassen, dass die Zunge nicht ausreicht, um dafür genügend zu danken, noch kann ich auch nur einen Teil der auferlegten Verpflichtung erfüllen, 1 Gemeint ist die 12er-Schia 2 Islamische Führung 3 Jeweils der arabische Anfangsbuchstabe der Vornamen. Es sind aber gleichzeitig die arabischen Anfangsbuchstaben für „Sunnit“ und „Schiit“. Da bereits am Anfang durch die Widerholung der Grußformel der Autor klar wurde, wurde in der Übersetzung auf die Signatur verzichtet. 4 Titel des Rektors der al-Azhar Universität

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ALIFBA – Koran Lesen Lernen Ahkam Altajweed für Anfänger
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Amina fragt sich was ist eigentlich ein Muslim (Kinderbuch)
Amina fragt sich was ist eigentlich ein Muslim (Kinderbuch)   Amina fragt sich ... von Natalia Müller und Nergis Ibrahim-Mohsen Diese Geschichte erzählt von Amina, die von ihren Freundinnen im Kindergarten nach dem Kopftuch ihrer Mutter gefragt wird. Amina fragt ihre Mutter und erfährt, was es eigentlich bedeutet, ein Muslim zu sein. Autor: Natalia Müller und Nergis Ibrahim-MohsenFormat: 15x15cm, RückstichheftungSeiten: 35Ort, Jahr:  Bremen, 2018ISBN 978-3-946179-07-8

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Ansichten zur Islamischen Republik Sayyid Ali Khamenei
Leseprobe-Download Ansichten zur Islamischen Republik Ansichten zur Islamischen RepublikImam Sayyid Ali Chamene'i„Um die Islamische Republik zu verstehen, muss man verstehen, wohin sie will und wie sie dorthin gelangen möchte. Und dieses Verständnis kann man erlangen, indem man die Aussagen ihrer höchsten Autoritäten untersucht. Der Frieden, der von den Reden Imam Chamene’is ausgeht, kann auch hilfreich sein für viele westliche Bevölkerungen, sich für ein friedliebendes System im eigenen Land einzusetzen.“Autor:.......Imam Sayyid Ali Chamene'iSeiten:.....142 (DIN A5 Paperback)Ort/Jahr:..Bremen, 2011ISBN 978-3-939416-63-0

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Antworten auf Rechtsfragen – Band 1 - Imam Khamenei
Antworten auf Rechtsfragen – Band 1 von Imam Sayyid Ali Chamene’i Der erste Band des Fatwa-Buches von Imam Chamene’i – im Stile von Fragen und Antworten. Die behandelten Themengebiete dieses Bandes: Urteile zur Nachahmung Urteile zur rituellen Reinheit Urteile zum rituellen Gebet Urteile zum Fasten Urteile zur Fünftelabgabe Anstrengung auf Gottes Weg Urteile zum Gebieten des Guten und Verwehren des Schlechten Verbotene Einkünfte Einkünfte durch ursächliche Unreinheit Format: 14,7x20,6cm, Paperback Seiten: 343 Ort, Jahr:  Hamburg, 2012 Verlag: Islamisches Zentrum Hamburg e.V.ISBN: 978-3-925165-43-6

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Antworten auf Rechtsfragen – Band 1 und 2 - Imam Khamenei
Beide Bänder zusammen kaufen (Band 1 und Band 2) Antworten auf Rechtsfragen – Band 1 von Imam Sayyid Ali Chamene’i Der erste Band des Fatwa-Buches von Imam Chamene’i – im Stile von Fragen und Antworten. Die behandelten Themengebiete dieses Bandes: Urteile zur Nachahmung Urteile zur rituellen Reinheit Urteile zum rituellen Gebet Urteile zum Fasten Urteile zur Fünftelabgabe Anstrengung auf Gottes Weg Urteile zum Gebieten des Guten und Verwehren des Schlechten Verbotene Einkünfte Einkünfte durch ursächliche Unreinheit Format: 14,7x20,6cm, Paperback Seiten: 343 Ort, Jahr:  Hamburg, 2012 Verlag: Islamisches Zentrum Hamburg e.V.ISBN: 978-3-925165-43-6   Antworten auf Rechtsfragen – Band 2 von Imam Sayyid Ali Chamene’i Der zweite Band des Fatwa-Buches von Imam Chamene’i – im Stile von Fragen und Antworten. Die behandelten Themengebiete dieses Bandes: Medizinische Angelegenheiten Lehren und Lernen und die Umgangsformen Rechte bezüglich Druck, Urheber und Kunstwerke Urteile zum Handeln mit Nichtmuslimen Arbeiten in Unterdrückerstaaten Bekleidung und Blickfangkleidung Nachahmung der Andersagläubigen im Westen und Verbreitung ihrer Kultur Rauchen und Drogen Bart und Schnurrbart Anwesenheit bei Veranstaltungen des Ungehorsams Schreiben von Bittgebeten und Bittgebet um Entscheidungshilfe Veranstaltungen zu religiösen Anlässen Horten und Verschwendung Urteile zum Kauf und Verkauf Verschiedenes zum Handel Urteile zum Wucherzins Vorkaufsrecht Entlohnen und Mieten Bürgschaft Pfand Teilhaberschaft Schenkung Abkommen Vollmacht Almosen Geliehenes und Anvertrautes Testament Enteignung Entmündigung und Zeichen der religiösen Reife Spekulation Urteile zu Bankgeschäften Staatsgüter Stiftungen Urteile zu Friedhöfen Format: 14,7x20,6cm, Paperback Seiten: 343 Ort, Jahr:  Hamburg, 2012 Verlag: Islamisches Zentrum Hamburg e.V.ISBN: 978-3-925165-44-3

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Antworten auf Rechtsfragen – Band 2 - Imam Khamenei
Antworten auf Rechtsfragen – Band 2 von Imam Sayyid Ali Chamene’i Der zweite Band des Fatwa-Buches von Imam Chamene’i – im Stile von Fragen und Antworten. Die behandelten Themengebiete dieses Bandes: Medizinische Angelegenheiten Lehren und Lernen und die Umgangsformen Rechte bezüglich Druck, Urheber und Kunstwerke Urteile zum Handeln mit Nichtmuslimen Arbeiten in Unterdrückerstaaten Bekleidung und Blickfangkleidung Nachahmung der Andersagläubigen im Westen und Verbreitung ihrer Kultur Rauchen und Drogen Bart und Schnurrbart Anwesenheit bei Veranstaltungen des Ungehorsams Schreiben von Bittgebeten und Bittgebet um Entscheidungshilfe Veranstaltungen zu religiösen Anlässen Horten und Verschwendung Urteile zum Kauf und Verkauf Verschiedenes zum Handel Urteile zum Wucherzins Vorkaufsrecht Entlohnen und Mieten Bürgschaft Pfand Teilhaberschaft Schenkung Abkommen Vollmacht Almosen Geliehenes und Anvertrautes Testament Enteignung Entmündigung und Zeichen der religiösen Reife Spekulation Urteile zu Bankgeschäften Staatsgüter Stiftungen Urteile zu Friedhöfen Format: 14,7x20,6cm, Paperback Seiten: 343 Ort, Jahr:  Hamburg, 2012 Verlag: Islamisches Zentrum Hamburg e.V.ISBN: 978-3-925165-44-3

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Antworten auf religiöse Fragen - Band 1 Islamische Bücher Deutsch
Antworten auf religiöse Fragen Band 1 Dieses Buch behandelt 25 typische und häufige Fragen aus den verschiedensten Bereichen der Religion und beantwortet sie sehr umfangreich und tief gehend, betrachtet verschiedene Meinungen und Perspektiven – bleibt dabei aber dennoch sehr gut allgemein verständlich und einfach lesbar! Die folgenden 25 Fragen werden eingehend behandelt: 1. Warum benötigt die Religion Aufklärer? 2. Warum bezweifelt ein religiöser Jugendlicher die Worte einer religiösen Autorität? 3. Was bedeutet das Verständnis der begrenzten Religion und der unbegrenzten Religion? 4. Gibt es keinen Widerspruch zwischen der Glaubensfreiheit im Islam und dem Urteil zur Apostasie (Abfall vom Glauben)? 5. Was ist der Grund der Unterschiede zwischen den Menschen und welche Theorie ist akzeptabel? 6. Bedeutet Allahs Kenntnis darüber, was in der Zukunft geschieht, dass wir nicht das Recht besitzen Entscheidungen zu treffen und unser Schicksal schon von Anfang an feststeht? 7. Wie stimmt die Freiheit des Menschen mit Qada und Qadar (Bestimmung und Schicksal) überein? 8. Wenn der Mensch in seinen Taten vollständig frei ist, wie wirken dann die Gene und die Umwelt auf den Menschen? 9. Was nutzen die Anstrengung und Wahlfreiheit, wenn das Schicksal in der Nacht der Bestimmung (Qadr-Nacht) bestimmt wird? 10. Warum sind auch die Nachkommen Adams (a.s.) durch dessen Sünde aus dem Paradies verbannt worden? 11. Wie kann man den Vers 9:43 (»Allah verzeihe dir! ...«) mit der Unfehlbarkeit des Propheten vereinbaren? 12. Widerspricht der Vers 18:110 (»... Ich bin ja nur ein Mensch wie ihr ...«) der Unfehlbarkeit des Propheten? 13. Steht die Fürsprache nicht im Widerspruch zum Vers 123 der Sura Baqara? 14. Wie lässt sich die Fürsprache des Propheten (s.a.a.) und der Imame (a.s.) mit der Einheit Gottes vereinbaren? 15. Steht die Fürsprache nicht im Widerspruch zu den unveränderlichen Handlungsweisen Allahs? 16. Wie lässt sich die Himmelfahrt des Propheten Muhammad (s.a.a.) mit den heutigen Wissenschaften vereinbaren? 17. Was ist mit dem »Himmel« im Miradsch-Ereignis gemeint? Wenn damit ein begrenzter Raum zwischen der Sonne und der Erde gemeint ist, gibt es aber dazwischen keine Miradsch. Wenn damit aber ein Raum über der Sonne gemeint ist und Allah sich hinter der siebten Schicht befindet, gibt es auch keine solchen Schichten?! 18. Warum sehen die Schiiten die unfehlbaren Imame (a.s.) als höher und überlegener als die Propheten an? 19. Imam Ali (a.s.) sagte: »Ich erwarte mich selbst nicht darüber erhaben, Fehler zu begehen ...«. Stimmt diese Aussage Imam Alis (a.s.) mit seiner Unfehlbarkeit überein? 20. Hat der Prophet (s.a.a.) Imam Ali (a.s.) als Nachfolger bestimmt, oder hat er ihn nur als würdige Person vorgestellt? 21. Erstens: Wie kann die Zurücksendung der Sonne möglich sein? Zweitens: Wie weist die Zurücksendung der Sonne auf den Vorzug Imam Alis (a.s.) hin, wenn Imam Ali (a.s.) das rituelle Gebet versäumt hat? 22. Warum wurde die Aufgabe der universalen Gerechtigkeit nicht dem Propheten (s.a.a.) und Imam Ali (a.s.) gegeben, sondern wurde auf die Schultern von Imam Mahdi (a.s.) gelegt? 23. Welche psychische Wirkung hat das Erwarten Imam Mahdis (a.s.) auf das Leben? 24. Welche Art von Erwarten ist konstruktiv und richtig? 25. Wie manifestiert sich das Erwarten Imam Mahdis (a.s.) unter den Schiiten? Autoren:......Forschungsabteilung der hohen Rechtswissenschaftlichen Fakultät (Hauza) Seiten:.....271 Seiten, Softcover Format:.....13,5 cm x 21cm Ort/Jahr:.....Berlin, 2011 Verlag:...Alulbait Kulturverin e.V. ISBN:...978-3-942996-03-7

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Arabisches Alif Ba Ta Puzel aus Holz für Kinder
  Arabisches Alif Ba Ta Puzel aus Holz für Kinder Arabisches Puzzle Spiel Lernspielzeug für Kinder aus Holz Wissen Sie noch wie Sie damals das Alphabet gelernt haben? Zugegeben in unserer Zeit gab es nicht all zu viele Möglichkeiten spielerisch etwas zu lernen. Das hat sich aber inzwischen geändert und unsere Kinder und Sprösslinge haben spaß beim lernen. Das brandneue Alifba Ta Spielpuzzle aus Holz ist eines der beliebtesten Spielzeuge wenn es darum geht, den Kindern das arabische Alifba beizubringen. Ich habe es selbst bei meinem Sohn getestet (3 Jahre alt), er konnte das Spiel binnen 3 Tagen auswendig und wusste welcher Buchstabe wohin gehört.  dieses Kinderpuzzle ist aus Holz und ist somit leicht zu reinigen. Desweiteren sind die Buchstaben jeweils bunt angemalt, so dass Ihr Kind sich die Stelle, Farbe und Form merken kann. ein Ta ist somit Gelb/lila (als Beispiel)  Der Preis ist ebenfalls sensationell. Bestellen Sie heute noch einige Exemplare soviel wie Sie möchten und bringen Sie Ihren Kindern das arabische Alphabet bei.     WICHTIG: In vielen türkischen Büchern steht geschrieben, dass der Buchstabe: Lam Alif ein eigenständiger Buchstabe im arabischen Alphabet ist. Das ist nicht der Fall. Wir haben sehr oft darauf hingewiesen, dass das ein weitverbereiteter Fehler ist. Lam und Alif sind jeweils eingenständige Buchstaben die zusammgengefasst worden sind (wie z.b.: Sch, Ch, Ei, ie, ou) usw. Das sind keine eigenständige Buchstaben, sondern Kombination aus zwei oder mehrere Buchstaben. Falls Sie unbedingt darauf bestehen sollten, dass Lam Alif hier aufgeführt werden soll, so bitten wir Sie höflichst nicht zu bestellen.

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auf dass Liebe und Gnade zwischen euch sei Eheliche Partnerschaft im Islam
... auf dass Liebe und Gnade zwischen euch sei! Eheliche Partnerschaft im Islam von Ayatullah Ibrahim Amini Die Frau wurde für den Mann erschaffen und der Mann für die Frau. Sie ziehen einander mit „magnetischer“ Kraft an. Sie ergänzen einander und gehören zusammen wie Teile eines Mosaiks. Zu heiraten und eine Familie zu gründen entspricht einem im menschlichen Wesen ruhenden Wunsch und Verlangen.  Autor: Ayatullah Ibrahim Amini Format: DIN A5, Paperback Seiten: 204 Ort, Jahr:  Bremen, 2011 ISBN 978-3-939416-57-9

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Aufstand zu Aschura in Wort und Botschaft Imam Chomeinis
Aufstand zu Aschura in Wort und Botschaft Imam Chomeinis   Gegrüßt sei Hussein ibn Ali (a.), der sich mit seinen wenigen Getreuen erhob, um der Tyrannei jener, die das Kalifat zu Unrecht an sich gerissen hatten, ein Ende zu setzen. Wenngleich die Anzahl seiner Mitstreiter sehr gering und ihre Ausrüstung nur spärlich war, gab er sich dem Gedanken, sich dem Tyrannen zu ergeben, nicht hin. Er ließ Kerbela zur Stätte des Opfertodes seiner selbst, seiner Kinder und wenigen Gefährten werden und seinen Ruf: „Niemals Unterdrückung [hayhat-min-a-zhilla]“ zu allen dringen, die Recht und Wahrheit wünschen. Autor: Imam Chomeini Format: DIN A5, Paperback Seiten: 103 Ort, Jahr:  Bremen, 2010 ISBN 978-3-939416-47-0   Aufstand zu Aschura in Wort und Botschaft Imam Chomeinis Die Übersetzung ist gewidmet allen auf dem Weg der Liebe Imam Husains (a.), insbesondere dem Autor Imam Chomeini – möge seine Seele geheiligt sein – sowie seinem Nachfolger Imam Chamene´i und dessen Lehrer der Liebe, dem Statthalter der Zeit und Urenkel Imam Husains (a.). Möge er bald erscheinen. Imam Sayyid Ruhullah Chomeini Aufstand zu Aschura – in Wort und Botschaft Imam Chomeinis © 2010 m-haditec GmbH & Co. KG – Bremen www.mhaditec.de ISBN 978-3-939416-47-0 Titelbild: Kalligraphie “Aufstand zu Aschura“ (in grün), darüber: “Jeder Tag ist Aschura“ (in rot) 3 Im Namen Allahs des Gnädigen, des Begnadenden Inhaltsverzeichnis Vorwort zur deutschen Übersetzung .................................. 5 Erster Teil ................................................................. 7 Rede Imam Chomeinis in der Gemeinschaft geistlicher Gelehrter West-Teherans (22.10.1979)........................ 8 Rede in der Gemeinschaft von geistlichen Gelehrten, Gemeinschaftsgebets-Imamen, Geistlichen und Predigern aus Qum und Teheran (20.6.1982) ........................... 13 Rede in der Gemeinschaft religiöser Redner und Geistlicher aus Qum, Teheran sowie Ost- und West-Aserbaidschan (17. 10.1982).......................................................... 22 Zweiter Teil .............................................................. 29 Muharram..., Schwelle zum “roten“ Martyrium............ 29 Dritter Teil ............................................................... 32 Gründe und Faktoren des Aschura-Aufstandes ............. 32 Ziele des Aschura-Aufstandes ................................. 41 Bewusste Entscheidung der Märtyrer von Kerbela ......... 47 Auswirkungen des Aufstandes von Aba Abdillah (a.)....... 51 4 Der Aufstand zu Aschura, Vorbild für die Freiheitlichen.. 61 Vierter Teil............................................................... 71 Sinn des Gedenkens und Trauerns............................ 71 Bedeutung des Trauerns für die Wiederbelebung des Islam und die Schule des Fürsten der Märtyrer .................... 78 Bedeutung dieses Trauerns für den Schutz der Nation und des Landes ....................................................... 87 Ehrend des Aschura-Aufstandes zu gedenken zählt zu den göttlichen Aufgaben ............................................ 93 Empfehlungen für Redner, Klagelieder-Vortragende und Trauernde........................................................ 96 Zitate von Imam Chomeini aus seinen Botschaften zu Aschura........................................................... 99 Der Friede sei mit Dir oh Ruhullah 5 Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Vorwort zur deutschen Übersetzung Gegrüßt sei der Bannerträger der Schule des Märtyrertums [schahada], jener bis ans Ende aller Tage siegreiche Unterdrückte! Gegrüßt seien Husain (a.) 1 und dessen Getreue! Und gegrüßt seien die lauteren Nachkommen Aschuras: Imam Chomeini und dessen Gefährten! Das, was in diesem Buch zur Sprache gebracht wird, sind die Worte eines großen Mannes, der in der Befolgung des “Fürsten der Märtyrer“ [sayyid-al-schuhada] selbst zu einem Vorbild wurde. Es sind die Zitate jenes Mannes, der in einer finsteren Zeit der Tyrannei die leuchtende Fackel des Märtyrertums [schahada] ergriff, das Banner des Widerstandes emporhob, die martyriumbereiten Anhänger Imam Husains (a.) von der Schmach des Stillschweigens und Demütigung befreite und in der Zeit der Herrschaft von Eisen und Stahl die Entrechteten und “Barfüßigen“ dieses Erdenrundes an die Losung des „Sieges des Blutes über das Schwert“ erinnerte. Schließlich gelang es ihm – Allah sei Dank – mit dem Engagements all jener, die über Jahrhunderte hinweg das Trauern um Imam Husain (a.) nicht vernachlässigt und die Liebe zu Aschura sowie das Gedenken an jenes Kerbela-Geschehen mit ihren Tränen und lauteren Herzen Generation für Generation wach gehalten hatten - das yazidische Regime seiner Zeit zu Fall zu bringen. Möge die Erinnerung an ihn, welcher sagte: „Alles was wir haben, verdanken wir Muharram und Aschura“, nie erlöschen. Wir hoffen, dass jenen, die sich dem Vorbild Imam Husains (a.) getreu einsetzen und den Weg Imam Chomeinis gehen, auch weiterhin die Ehre zuteil werden möge, die Vorhut des Widerstandes gegen Tyrannei zu bilden, 1 Abkürzung für “alaihi salam“ oder “alaiha salam“: „Der Friede sei mit ihm/ihr“. Sie wird verwendet für die Reinen der Prophetenfamilie (Ahl-ul- Bait) und andere Propheten. 6 vorbildliche Nachfolgende des “Großen der Freien“ zu sein, sich innerhalb der festen Burg “Führung [wilaya]“ als unerschrockene und unermüdliche Verteidiger der Islamischen Befreiungstheologie zu erweisen und die ihnen anvertraute Gottesgabe – die Statthalterschaft des Rechtsgelehrten – bis zum Erscheinen jenes Verheißenen, der der Menschheit zu Gerechtigkeit verhelfen und sie erretten wird, getreulich zu bewahren. Inschaallah! Die obigen Zeilen stammen – leicht aktualisiert – aus der ursprünglichen Ausgabe des vorliegenden Buches aus dem Frühjahr 1995. Herausgeber war damals die Institution zur Koordination und Publikation der Werke Imam Chomeinis. Das Buch ist seit Jahren restlos vergriffen. Umso dankbarer sind wir, eine überarbeitete Neuauflage dem deutschsprachigen Leser zur Verfügung stellen zu dürfen in der Hoffnung, dass der Geist der Befreiungstheologie des Islams und ihre Jahrhunderte zurück liegende Basis besser verständlich werden möge. Die Herausgeber Imam Chomeini und sein Nachfolger Imam Chamene’i 7 Erster Teil Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Gegrüßt sei Husain ibn Ali (a.), der sich mit seinen wenigen Getreuen erhob, um der Tyrannei jener, die das Kalifat zu Unrecht an sich gerissen hatten, ein Ende zu setzen. Wenngleich die Anzahl seiner Mitstreiter sehr gering und ihre Ausrüstung nur spärlich war, gab er sich dem Gedanken, sich dem Tyrannen zu ergeben, nicht hin. Er ließ Kerbela zur Stätte des Opfertodes seiner selbst, seiner Kinder und weniger Gefährten werden und seinen Ruf: „Niemals Unterdrückung [hayhat-min-a-zhilla]“ zu allen dringen, die Recht und Wahrheit wünschen. 8 Drei Reden zu Muharram und Aschura Rede Imam Chomeinis in der Gemeinschaft geistlicher Gelehrter West-Teherans (22.10.1979) Der Islam, den wir heute, da wir hier beieinander sitzen sehen, wurde durch den “Fürsten der Märtyrer“ [sayyid-alschuhada] 2 lebendig erhalten. Der Fürst der Märtyrer gab alles, was er hatte, seine Söhne, seine Habe ..., kurz, das, was er besaß – über Besitz im eigentlichen Sinne verfügte er nicht, aber er hatte Kinder und Gefährten – auf dem Wege Gottes und zur Festigung des Islam hin. Um dem Unrecht die Stirn zu bieten, erhob er sich zum Widerstand, zum Widerstand gegen ein Imperium jener Tage. Gegen ein Imperium, das größer war als die heutigen. Er erhob sich mit nur wenigen Mitstreitern. Und dennoch ..., obwohl ihre Anzahl3 nur gering war und er – gemeinsam mit seinen Getreuen – das Martyrium fand, trug er den Sieg davon. Den Sieg über jenes Gewaltregime, dass er zu bezwingen vermochte. Wir, die wir ihm folgen und seit jener Zeit – gemäß einer Empfehlung von Imam Sadiq4 (a.) – Gedenktrauerveranstaltungen abhalten, sagen und wollen das gleiche wie er. Es geht um den Widerstand gegen das Unrecht! Es geht darum, 2 Der Titel “Fürst der Märtyrer“ bzw. “Herr der Märtyrer“ [sayyid-alschuhada] ist ein Titel von Imam Husain (a.), dem Enkel des Propheten Muhammad (s.).Dieser Titel wurde ihm von den später lebenden Ahl-ul-Bait (a.) und ihren Anhängern zugesprochen, weil sein Martyrium in Kerbela am Tag von Aschura als höchste Stufe des Martyriums gilt und es keinen Märtyrer gibt, der mit ihm und dem Opfer seiner gesamten Familie zum Schutz des Islam vergleichbar wäre. 3 Die Anzahl der Märtyrer von Aschura umfasst in vielen Listen 72 Männer und manchmal einige Frauen, wobei sich die Listen teilweise unterscheiden bzw. Märtyrer in Kufa mit aufgezählt werden. 4 Imam Dschafar ibn Muhammad al-Sadiq (a.) ist der sechste Imam der Zwölf Imame. Er lebte in einer Zeit des Machtkampfes und Herrschaftswechsels von den Umayyaden zu den Abbasiden. In diesem Machtvakuum konnte er viele Gelehrte ausbilden. Die Gelehrten haben von keinem Mitglied der Ahl-ul-Bait nach Imam Husain (a.) so viel überliefert wie von ihm. 9 den Kampf gegen das Unrecht der Tyrannen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir haben, gemeinsam mit unseren Rednern, das Geschehen von Kerbela in lebendiger Erinnerung gehalten ..., den Kampf einer kleinen, aber von tiefem Glauben an Gott durchdrungenen Gruppe gegen ein starkes, Gott trotzendes Heer. Das Beweinen eines Märtyrers [schahid] hält die Bewegung aufrecht und lebendig. In Überlieferungen heißt es, dass der, welcher über einen Märtyrer weint oder andere zum Weinen über einen Märtyrer motiviert, mit dem Paradies belohnt wird, selbst der, der sich “nur“ als Weinender gibt. Deswegen weil selbst er, dessen Mienenspiel Kummer, Trauer und Tränen kundtun, der Bewegung Imam Husains (a.) dienlich ist und sie unterstützt. Unser Volk hat diese Trauerveranstaltungen beibehalten, und es war nicht grundlos, dass Reza Chan5 Versammlungen dieser Art durch seinen Staatssicherheitsdienst rigoros blockierte. Nein, grundlos war es nicht. Doch er selbst war nicht der Initiator dieser Maßnahme. Er war dazu beauftragt, sie war ihm zudiktiert worden. Denn sie, das heißt unsere Gegner, die über die Problematik und deren Reichweite Bescheid wussten, hatten begriffen, dass sie ihre Ziele nicht würden verwirklichen können, solange diese Versammlungen stattfinden und Klagelieder [nawhah] erklingen würden, in denen der Unterdrückte beklagt und der Unterdrücker angeprangert wird. Zu Zeiten Reza Chans wurde dieses alles konsequent untersagt. Sie taten, was sie konnten ..., verschlossen den Predigern den Mund und verschnürten den Gelehrten die 5 Reza Chan, Vater des Mohammad Reza Pahlawi (entmachteter Schah), unternahm 1920 gemäß Plan der englischen Regierung einen Putsch und bestieg 1925 den Thron. Das erste, was er zu Beginn seiner Herrschaft in die Wege leitete, war, dass Religions- und Qur´anunterricht als auch das Gemeinschaftsgebet an den Schulen verboten wurden. Im ganzen Lande wurden religiöse Veranstaltungen u.a. Trauerzeremonien zum Gedenken an Aschura untersagt und eingestellt. Selbst die Begräbnis- und Trauerfeierlichkeiten wurden eingeengt und mussten nach einem besonderen, von ihm vorgegebenen Reglement vollzogen werden. 10 Hände. Sie ließen nicht zu, dass die Geistlichen redeten und aufklärten. Selbst aber betrieben sie ihre Propaganda, agierten und hantierten, verhökerten die Reichtümer des Landes und schoben uns aufs Abstellgleis. Zu Zeiten von Muhammad Reza6 spielte sich das gleiche ab, nur in etwas anderer Form. Nicht ganz so direkt und gewaltsam, aber dennoch zielstrebig bemühte man sich, diese Gruppe der Bevölkerung7 auszuschalten. Und heute sind es wieder die gleichen, die ihr Spielchen treiben, nur dieses Mal mit unserer Jugend. Ähnlich wie zu Zeiten von Reza Chan, als die Trauerversammlungen verboten wurden. Eine Clique meldet sich jetzt zu Wort und sagt: „Hört endlich auf mit diesen Trauerveranstaltungen“. Sie kennen den Wert der Trauerveranstaltungen nicht, wissen über sie nicht Bescheid. Sind nicht im Bilde über den Sinn dieser Trauer, auch nicht darüber, dass die Bewegung Imam Husains (a.) bis hierher vordrang und diese heutige Bewegung in die Wege leitete. Diese Bewegung ist ein Spross, ist ein Widerschein jener Bewegung Imam Husains (a.). Sie sind sich nicht im Klaren darüber, dass das Weinen um Imam Husain (a.) diese Bewegung lebendig erhält. Ebenso den Gedanken, dass eine kleine Schar einem mächtigen Imperium sehr wohl die Stirn zu bieten vermag. Und dieses ist eine Weisung. Eine Weisung Imam Husains (a.), von ihm selbst vorgelebt und an alle gerichtet: „Jeder Tag ist Aschura, jeder Ort ist Kerbela“, eine Anordnung, die besagt, dass wir jeden Tag und an jedem Ort seine Bewegung fortzusetzen haben..., nach dem gleichen Motto. 6 Gemeint ist der letzte iranische Schah, der am 16.1.1979, als die Revolution ihren Höhepunkt erreichte, auf Empfehlung der USA das Land verließ. Nach der Entmachtung seines Vaters war er am 16.9.1941 seitens der Alliierten mit der Macht im Lande beauftragt worden. 37 Jahre lang fungierte er als “Schah von Persien“. Seine Herrschaftszeit war eine Zeit der Vorherrschaft des kolonialistischen Englands und danach der imperialistischen USA, die das materielle als auch geistig-kulturelles Kapital Irans entwendeten. 7 Gemeint sind die Geistlichen. 11 Imam Husain (a.) gab alles, was er besaß, für den Islam hin. Unterstützt von nur einer kleinen Gruppe. Er leistete einem mächtigen Reich Widerstand und sagte „Nein!“ Dieses “Nein“ sollte tagtäglich und überall gewahrt bleiben. Auch bei diesen Versammlungen, bei diesen Trauerversammlungen geht es darum, dass dieses “Nein“ nicht verstummt. Unsere Kinder, unsere Jugend sollte keinesfalls denken, es ginge um das Weinen eines Volkes, um eine “weinende Nation“. Das wird ihr eingeredet, damit sie glaubt, einem “weinenden Volk“ anzugehören! Deswegen wird versucht, derlei weiszumachen, weil dieses Weinen – das ein Beweinen des Unterdrückten und zugleich ein Protest gegen den Unterdrücker ist – “jene“ in Sorge versetzt. Die Trauergruppen und -züge in den Straßen bringen ihren Protest gegen ihn, den Tyrannen, zum Ausdruck, haben sich gegen ihn erhoben. Das alles solltet ihr bewahren. Es gehört zu unserem religiösen Brauchtum und muss erhalten bleiben, ist politischen Inhalts und darf nicht in Vergessenheit geraten. Lasst euch nicht in die Irre führen! Geht diesen Schreiberlingen und Federfuchsern nicht ins Netz! Sie, die euch unter den verschiedensten Titeln und Bezeichnungen und getragen von irrigen Gedanken und Zielen alles nehmen wollen, erkennen sehr wohl, dass diese Versammlungen und diese Trauergesänge, in denen immer wieder aufs neue an Leid und Tragik des Unterdrückten und das Unrecht der Unterdrückenden erinnert wird, gegen Tyrannei und Tyrannen gerichtet sind. Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert ... Dass die Trauergesänge und Predigten Land und Islam einen Dienst erweisen, verstehen einige nicht. Darum, weil sie nicht nachdenken. Lasst euch von diesen “Großsprechern“ nicht in die Irre führen! Sie begehen Verrat. Sie, die euch einzureden versuchen, ihr seit ein “weinendes Volk“, sind Verräter. Ihre Herren und Meister fürchten dieses Weinen, weshalb Reza Chan es verhindern und alles verbieten musste. Er bekam den Auftrag dazu. Dass er ihr Beauftragter war, erklärte England – nachdem Reza Chan fort war – über Radio 12 Delhi: „Wir haben ihn geholt und nun wieder fortgeschickt...“. 8 Das stimmte. Sie hatten ihn auf den Thron gesetzt, damit er den Islam zertrete. Und eine seiner Maßnahmen bestand darin, euch diese Trauerversammlungen zu verbieten. Unsere Jugendlichen sollten nicht glauben, der Nation einen Dienst zu erweisen, indem sie diese Trauerversammlungen und - reden mit Rufen wie: „Hört endlich auf mit diesem Gerede“ stören. Das ist falsch. Diese Reden müssen sein. Über all das Unrecht muss gesprochen werden, damit die Bevölkerung versteht, was damals geschah. Tagtäglich sollte darüber Aufklärung erfolgen, das ist von politischer und gesellschaftlicher Bedeutung. 8 Am 5 November 1941 sprach Radio London in einem politischen Kommentar unmissverständlich über Englands hintergründige Freundschaft mit Iran, das "Wie und Warum" der Machtübernahme Reza Chans und erklärte: „Die englische Politik in Iran ist auf Freundschaft aufgebaut. Auf einer uneigennützigen als auch eigennützigen Freundschaft. Die uneigennützige Freundschaft mit Iran ist die Freundschaft der Wissenschaftler. Die Freundschaft der englischen Regierung mit Iran und jedem anderen Land aber ist nicht uneigennützig und kann es auch nicht sein. Als wir sahen, dass die iranische Bevölkerung dem Vertrag (von 1919) misstraute und korrupte Absichten hinter ihm vermutete, annullierten wir ihn. Stattdessen unterstützten wir die iranische Regierung und versetzten sie in die Lage, in ihrem Lande für Ordnung zu sorgen. Das war es, was wir mit unserer Hilfe und Unterstützung für Reza Chan bezweckten. Die Gegner aber machten Glaubens, dass wir Reza Chan bevormundeten und alles, was er unternahm, auf unseren Befehl hin tat. Dem aber war nicht so! Als wir dann merkten, dass durch die Teufelei der Deutschen und die Nachlässigkeit des Schahs unsere Interessen in Gefahr gerieten, waren wir gegen unseren Wunsch zu unserem Vorgehen (Verbannung Reza Chans) gezwungen.“

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Aufstand zu Aschura- Karbalah Islam Buch Deutsch + Tasbih
Aufstand zu Aschura- Karbalah Islam Buch Deutsch + Tasbih  + Stirnband  (Das Buch Reise der Tränen ist momentan nicht Lieferbar)       Die folgenden Bücher sind der Inhalt dieses Pakets (alles reguläre Neuware, keine Restposten): Aufstand zu Aschura - Imam Chomeini Reise der Träne - Die Geschichte von Ashura auf Deutsch ( Nicht Lieferbar)     Aufstand zu Aschura Gegrüßt sei Husain ibn Ali (a.), der sich mit seinen wenigen Getreuen erhob, um der Tyrannei jener, die das Kalifat zu Unrecht an sich gerissen hatten, ein Ende zu setzen. Wenngleich die Anzahl seiner Mitstreiter sehr gering und ihre Ausrüstung nur spärlich war, gab er sich dem Gedanken, sich dem Tyrannen zu ergeben, nicht hin. Er ließ Kerbela zur Stätte des Opfertodes seiner selbst, seiner Kinder und wenigen Gefährten werden und seinen Ruf: „Niemals Unterdrückung [hayhat-min-a-zhilla]“ zu allen dringen, die Recht und Wahrheit wünschen. Autor:.......Imam Chomeini Seiten:.....103 (DIN A5 Paperback) Ort/Jahr:..Bremen, 2010 ISBN 978-3-939416-47-0        Die Geschichte von Aschura, bewegend erzählt von Bashir Rahim. Imam Hussain: »An jene von euch, die mich nicht kennen, wisset, dass ich der Enkelsohn des heiligen Propheten bin. Ich bin auf dem Weg der Wahrheit. Yazid verkörpert Falschheit und Korruption. Er möchte euch vom Islam wegführen. Folgt ihm nicht! Ermordet nicht den Enkelsohn des Propheten! Allah wird euch niemals vergeben! Seid euch gewiss, wenn ihr einen Befehlshaber seht, der all jenes tut, was Allah und sein Prophet verboten haben, der jeder Sünde nachgeht, der seine Untergebenen unterdrückt und ihr nichts tut um so einen Befehlshaber zu stoppen, dann seid ihr vor Allah genauso schuldig wie er es ist! Ihr kennt meine Abstammung. Meine Eltern haben mich nicht erzogen damit ich mich einem üblen Tyrannen unterwerfe. Ich bin euer Imam. Ihr habt die Freiheit eurer Gedanken gegenüber den schlechten Weg Yazids eingetauscht. Wenn ihr euch schon nicht um den Islam kümmert, dann sorgt euch zumindest um die Freiheit eures Geistes! Autor:......Bashir Rahim Seiten:.....99 Ort/Jahr:..Bremen, 2006 ISBN 978-3-939416-03-6

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Bahlul der Weise
Bahlul der Weise Übersetzt aus dem Persischen von Christoph Rau Bahluls gleichsam humorvolle und weise Geschichten faszinieren Generationen von Lesern seit Jahrhunderten. Seine Lehren überraschen durch ihre vielschichtige Zugänglichkeit Kinder wie Erwachsene und prägen sich tief ins Gedächtnis ein. Format: DIN A5, SoftcoverSeiten: 83Ort, Jahr:  Bremen, 2021ISBN 978-3-946179-28-3

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Begegnung mit der Jugend Imam Sayyid Ali Chamene'i
Begegnung mit der Jugend Imam Sayyid Ali Chamene'i Imam Chamene’i hat stets einen großen Wert auf die Begegnung mit der Jugend gelegt. Zuweilen hat er vor der Jugend Vorträge gehalten, zuweilen hat er vor allenZuhörern über die Jugend gesprochen und zuweilen hat er sich direkt mit der Jugend unterhalten. Solch eine Frage-Antwort-Runde bildet den Kern dieser Sammlung, die aus Begegnungen und Vorträgen seit dem Jahr 1998 n.Chr. zusammengestellt ist.Autor:.......Imam Sayyid Ali Chamene'iSeiten:.....102 (DIN A5 Paperback)Ort/Jahr:..Bremen, 2011ISBN 978-3-939416-50-0     Begegnung mit der Jugend       Imam Sayyid Ali Chamene’i       Die Übersetzung ist gewidmet allen jungen und jung gebliebenen Menschen,   die aus ihrer Liebe zu den Ahl_ul_Bait (a.) anstreben,   die Worte des Statthalters der Rechtsgelehrten zu lesen.   Imam Sayyid Ali Chamene’i   Begegnung mit der Jugend   © 2011 m-haditec GmbH & Co. KG – Bremen   www.mhaditec.de   ISBN 978-3-939416-50-0   Im Namen des Erhabenen   Inhaltsverzeichnis   Vorwort des deutschen Übersetzers ..................................................4   Besuch bei einer Gruppe Jugendlicher..............................................5   Über die Jugend ................................................................................5   Das Revolutionsoberhaupt berät Jugendliche bei der   Vorbildwahl ....................................................................................13   Imam Chamene’i spricht zu den Jugendlichen in Ahwaz...............44   Imam Chamene’i spricht zu den Bürgern der Stadt Waramin,   insbesondere zu den Jugendlichen ..................................................51   Imam Chamene’i spricht zu den Teilnehmern der jährlichen   Sitzung der unabhängigen islamischen Studentenvereine ..............61   Imam Chamene’i spricht zu den Stundenvereinigungen der   Islamischen Privatuniversitäten in Maschhad.................................62   Imam Chamene’i trifft sich mit einer Gruppe von Lehrern und   dem Kultusminister .........................................................................64   Imam Chamene’i spricht zu den Verantwortlichen des Staates   anlässlich des Geburtstages des Gottesgesandten Muhammad   (s.) ...................................................................................................78   Aussprüche von Imam Chamene’i ..................................................81   Über den Islam..............................................................................81   Über die islamische Weltgemeinschaft (Umma) ..........................83   Über die Gottesehrfurcht ..............................................................85   Über die heiligen Monate im Islam..............................................87   Über den Quds-Tag.......................................................................89   Über die Pflichten.........................................................................91   Über den Imperialismus................................................................92   Über die Gesellschaft....................................................................94   Über die weltlichen Angelegenheiten...........................................96   Über die Spiritualität ....................................................................97   Über die Anstrengung [dschihad] .................................................98   Über die Wissenschaft ..................................................................99   4   Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Begnadenden   Vorwort des deutschen Übersetzers   Der Friede und Segen Gottes sei mit dem Propheten Muhammad   (s.)1, seiner reinen Familie, seinen wahrhaftigen Gefährten und seinen   aufrechten Gelehrten.   Imam Chamene’i hat stets einen großen Wert auf die Begegnung mit   der Jugend gelegt. Zuweilen hat er vor der Jugend Vorträge gehalten,   zuweilen hat er vor allen Zuhörern über die Jugend gesprochen und   zuweilen hat er sich direkt mit der Jugend unterhalten. Solch eine   Frage-Antwort-Runde bildet den Kern dieser Sammlung, die aus Begegnungen   und Vorträgen seit dem Jahr 1998 n.Chr. zusammengestellt   ist. Imam Chamene’i motiviert dabei die Jugend immer wieder,   dem Vorbild des Propheten (s.), Fatimas (a.) 2 und Imam Alis (a.) zu   folgen und die Liebe zu Gott in der Liebe zu der Ahl-ul-Bait3 und in   der gelebten Nächstenliebe Ausdruck zu verleihen.   Während in einer kurzen Broschüre aus der Islamischen Republik   Iran nur die Frage-Antwort-Runde zusammengefasst ist, wurde die   deutsche Übersetzung auch mit einigen Reden zum Thema ergänzt in   der Hoffnung, dass es die Jugend und die jung gebliebenen Gläubigen   motivieren werde, von den großen Gelehrten des Islam zu lernen   und sich damit Gott anzunähern.   Die Herausgeber   Februar 2011   1 Abkürzung für „sallalahu alaihi wa alihi wa-sallam“: „Allahs Segnungen und   Gruß seien mit ihm und seiner Familie“. Sie wird verwendet für den Propheten Muhammad   (s.).   2 Abkürzung für “alaihi salam“ oder “alaiha salam“: „Der Friede sei mit ihm/ihr“.   Sie wird verwendet für die Reinen der Prophetenfamilie (Ahl-ul-Bait) und andere   Propheten.   3 Die Ahl-ul-Bait (Leute des Hauses) sind Prophet Muhammad (a.), Fatima (a.) und   die Zwölf Imame.   5   Besuch bei einer Gruppe Jugendlicher   Folgende Gespräche wurden aufgezeichnet beim Besuch des Oberhauptes   der Islamischen Revolution bei einer Gruppe Jugendlicher   anlässlich des Tages der Jugend4.   Über die Jugend   Frage: Wie fühlen Sie sich, wenn Sie die Jugend treffen? Was ist   das Erste, was Sie zu ihnen sagen würden?   Imam Chamene’i: Wenn ich in Anwesenheit der Jugend bin und   wenn ich mich im jugendlichen Umfeld befinde, fühle ich mich wie   jemand, der die frische Morgenluft atmet. Ich fühle eine Frische und   Vitalität. Das Erste was sich in meinen Gedanken entfacht, woran   ich öfters dachte ist: Wissen sie (die Jugend) das ein Stern auf ihrer   Stirn scheint, ich sehe diesen Stern, aber sehen sie es auch? Der   Stern der Jugend ist sehr hell und voller Glück. Ich denke, wenn die   Jugend dieses wertvolle und einzigartige Kapital in ihrem Leben entdeckt,   werden sie es auf dem besten Weg verwenden, Inschaallah (so   Gott will).   Frage: Wie haben Sie ihre Jugendzeit verbracht?   Imam Chamene’i: Tatsächlich war die Situation jener Zeit anders als   heute, und es war sehr schlimm. Das jugendliche Umfeld war nicht   wünschenswert, nicht nur für mich als Theologie-Student, sondern   für die gesamte Jugend – ich möchte anmerken, dass ich gleichzeitig   Grundschüler als auch Student der Theologie war. Es wurde ihnen   keine Aufmerksamkeit geschenkt. Ein großes Potenzial wurde zerstört   und wir waren Augenzeugen dieses Phänomens. Ich selbst sah   4 Der Tag der Jugend ist ein in der Islamischen Republik Iran eingeführter Gedenktag   zum Geburtstag von Ali Akbar jeweils am 11. Schaban gemäß dem Islamischen   Kalender. Traditionell trifft sich an dem Tag Imam Chamene’i mit Jugendlichen und   diskutiert mit ihnen.   6   es in der Schule der Theologie als auch in den Universitäten weil ich   den Kontakt mit Studenten hatte und für viele Jahre in ihrer Nähe   war. Es gab viele glänzende Potentiale, und es gab auch viele Leute,   die wahrscheinlich nicht genügend Möglichkeiten für die Kurse, die   sie studierten, besaßen. Aber es ist möglich, dass sie Meister in anderen   Bereichen geworden wären. Doch keiner nahm sie wahr, und   niemand wollte sie verstehen. Wie Herr Mir Bagheri5 es richtig darggelegt   hat, verbrachte ich vor der (islamischen) Revolution meine   gesamte Jugend mit ihnen. Als die Revolution siegte, war ich etwa   39 Jahre alt. Bis dahin hatte ich den Großteil meines Lebens vom 17.   oder 18. bis zum 39. Lebensjahr zusammen mit der Jugend verbracht;   mit den Studenten der Theologie und der Religion und außerhalb   des Bereiches der Theologie. Ich fühlte, dass das Regime   von Muhammad Reza Pahlawi6 etwas getan hatte, was Jugendliche   zur Dekadenz, moralischem Verfall sowie der Dekadenz in ihrer   Identität und in ihrer Persönlichkeit abweichen ließ. Natürlich kann   ich nicht behaupten, dass Regime habe dies absichtlich geplant, um   das Leben der Jugend in unserem Land in Richtung Dekadenz zu   fördern. Es kann so sein oder auch nicht. Aber was ich mit Gewissheit   sagen kann, ist, dass sie planten und das Land in eine Richtung   trieben, dass man sich notwendigerweise ganz weit von Fragen der   Politik und des Lebens distanziert hat.   Würdet ihr mir glauben wenn ich sage, dass Leute wie ich um ihr 20.   Lebensjahr herum nicht wussten, wer die Personen in der herrschenden   Regierung waren? Und heute, kennt ihr irgendjemanden, der   nicht weiß, wer der (amtierende) Bildungsminister ist, oder wer der   Minister für Wirtschaft und Finanzen ist? Oder gibt es hier jemanden,   der nicht weiß, wer der jetzige Präsident ist? Selbst Menschen   in den entferntesten Winkeln des Landes wissen darüber Bescheid.   In der damaligen Zeit hatten alle in jeder Gesellschaftsschicht – vor   allem aber die Jugendlichen – kein Bewusstsein für politische Angelegenheiten.   Die Jugendlichen waren meist mit den täglichen Angelegenheiten   beschäftigt, und einige von ihnen mussten sehr hart ar-   5 Eine Art Moderator, der Imam Chamene’is Jungend für die Teilnehmer am Gespräch   vorgestellt hatte.   6 Der Schah, der das Land tyrannisierte.  

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