Kostenloser Versand
Versand innerhalb von 24h
30 Tage Geld-Zurück-Garantie
Bequemer Kauf auf Rechnung
Direkt vom Hersteller

Islamische schiitische Bücher über Mystik und Philosophie

Filter
Ausverkauft
ABC des Islam - von Allamah Tabatabai Islamische Bücher auf Deutsch
ABC des Islam von Allamah Tabatabai Sehr bekanntes Standardwark von Allamah Tabatabai über den Islam; von der Notwendigkeit einer Religion, über die Entsendung der Propheten und des Qur’an, bis zu Riten (wie z.B. dem Gebet) oder islamischen Wirtschaftsfragen. Inhaltsverzeichnis Religion (allgemein) Islam Weltanschauliches Göttliche Gerechtigkeit Prophetentum Verheißung des heiligen Qur’an Imamat Auferstehung und Jenseits in anderen Religionen und Völkern Islamische Pädagogik Gerechtigkeit „Suche die Guten“ In Kürze über den „Dschihad“ Über die Göttlichen Weisungen Fundsachen Autor: Allamah Tabatabai Format: DIN A5, Paperback Seiten: 336 Ort, Jahr: Hamburg, 2012 Verlag: Islamisches Zentrum Hamburg

10,00 €*
Nur 1 auf Lager!
Tipp
Al-Muradscha’at – Die Konsultation Pflichtlektüre für jeden Muslim
Al-Muradscha’at – Die Konsultation von Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Das Buch gilt als Pflichtlektüre für jeden Muslim, der tiefer in den innerislamischen Dialog einzusteigen gedenkt und durch Kenntnis der unterschiedlichen Richtungen im Islam die innerislamische Geschwisterlichkeit vertiefen will.Autor: Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-MusawiFormat: DIN A5, PaperbackSeiten: 486Ort, Jahr:  Bremen, 2006ISBN 978-3-939416-04-3   Al-Muradscha´at Die Konsultation - Dialog zwischen Sunniten und Schiiten - Gesammelt und zusammengestellt von Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Deutsche Übersetzung in Erinnerung an Prof. Aduljavad Falaturi Islamisches Zentrum Hamburg e.V. Islamisches Zentrum Hamburg, Schöne Aussicht 36, D-22085 Hamburg www.izhamburg.com 2 Das Buch gilt als Pflichtlektüre für jeden Muslim, der tiefer in den innerislamischen Dialog einzusteigen gedenkt und durch Kenntnis der unterschiedlichen Richtungen im Islam die innerislamische Geschwisterlichkeit vertiefen will. Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Al-Muradscha´at - Die Konsultation – Dialog zwischen Sunniten und Schiiten – Herausgeber: Islamisches Zentrum Hamburg e.V. www.izhamburg.com Schöne Aussicht 36 D-22085 Hamburg Tel : 040 / 221220/221240 Fax: 040 / 2204340 e-Mail: info@izhamburg.com © 2006 m-haditec GmbH & Co. KG - Bremen www.mhaditec.de ISBN 978-3-939416-04-3 3 Inhaltsverzeichnis Vorwort zur deutschen Übersetzung .....................................................................7 Vorwort und Einleitung des Autors ....................................................................11 Die 1. Konsultation – Bitte um Erlaubnis zur Konsultation ..............................18 Die 2. Konsultation – Erlaubnis zur Konsultation .............................................20 Die 3. Konsultation – Mehrheit und Einheit ......................................................21 Die 4. Konsultation – Einheit durch Ahl-ul-Bait ...............................................22 Die 5. Konsultation – Frage nach Argumenten .................................................28 Die 6. Konsultation – Nachkommenschaft des Propheten.................................29 Die 7. Konsultation – Bitte um Beweise durch Allah und Seinen Gesandten...36 Die 8. Konsultation – Das Gleichnis der Arche Noah als Erlösung..................36 Die 9. Konsultation – Die Bitte nach weiteren relevanten Texten.....................45 Die 10. Konsultation – Der Eindruck eines hinreichenden Textes....................46 Die 11. Konsultation – Anfrage nach klaren Zeichen im Buch Allahs.............52 Die 12. Konsultation – Beweise aus dem Qur´an...............................................54 Die 13. Konsultation – Argumentation zur Überlieferung ................................68 Die 14. Konsultation – Ansichten der Gegner....................................................69 Die 15. Konsultation – Details der Wahrheit......................................................73 Die 16. Konsultation – Unzählige schiitische Größen in Sunniten Werken......73 Die 17. Konsultation – Dilemma der Kompromisse .........................................178 Die 18. Konsultation – Zur Unterscheidungsfähigkeit ....................................181 Die 19. Konsultation – Eigenverantwortung bei der Unterscheidung.............184 Die 20. Konsultation – Allgemeine Quellen .....................................................185 Die 21. Konsultation – Zweifel an Authentizität ..............................................189 Die 22. Konsultation – Beweis der Authentizität ..............................................190 4 Die 23. Konsultation – Frage zu Imamat .........................................................192 Die 24. Konsultation – Immerwährendes Imamat ...........................................193 Die 25. Konsultation – Bitte nach weiteren Textbelegen .................................194 Die 26. Konsultation – Zehn ausgewählte Überlieferungen Imam Alis..........195 Die 27. Konsultation – Zweifel zu den Überlieferungen..................................200 Die 28. Konsultation – Der Status der Überlieferung ......................................201 Die 29. Konsultation – Zum Gültigkeitsbereich der Überlieferung.................205 Die 30. Konsultation – Nachweis der Allgemeingültigkeit ..............................207 Die 31. Konsultation – Bitte um Beweise..........................................................212 Die 32. Konsultation – Zahlreiche Beweise......................................................212 Die 33. Konsultation – Zum Vergleich Alis und Aarons mit zwei Sternen......217 Die 34. Konsultation – Die Anlässe der Vergleiche .........................................218 Die 35. Konsultation – Bitte um weitere Textbelege ........................................226 Die 36. Konsultation – Zahlreiche weitere Überlieferungen ...........................226 Die 37. Konsultation – Das Wort „wali“ in der linguistischen Betrachtung...231 Die 38. Konsultation – Erläuterung zur Bedeutung von „Wali“.....................231 Die 39. Konsultation – Frage zum Führungs-Vers..........................................234 Die 40. Konsultation – Die Führungsverse und ihre Interpretation ...............235 Die 41. Konsultation – Gläubige in Einzahl oder Mehrzahl............................239 Die 42. Konsultation – Die Verwendung des Plural für Singular ...................240 Die 43. Konsultation – Frage zum Wort „wali“ ...............................................245 Die 44. Konsultation – Die Bedeutung von „wali“ ..........................................245 Die 45. Konsultation – Einstehen für die Kalifen ............................................248 Die 46. Konsultation – Über das Kalifat...........................................................249 Die 47. Konsultation – Erbitten von Überlieferungen .....................................250 Die 48. Konsultation – Vierzig Überlieferungen zum Thema..........................251 Die 49. Konsultation – Eigenschaften oder Berufung .....................................264 Die 50. Konsultation – Beweise für Imamat.....................................................266 5 Die 51. Konsultation – Einspruch durch vergleichbare Überlieferungen.......268 Die 52. Konsultation – Zurückweisung des Einspruches.................................269 Die 53. Konsultation – Erbitten von Überlieferungen zu Ghadir ....................270 Die 54. Konsultation – Der Glanz der Überlieferungen zu Ghadir .................271 Die 55. Konsultation – Zweifel an Überlieferungskette ...................................276 Die 56. Konsultation – Beweisführung zur Überlieferung von Ghadir...........277 Die 57. Konsultation – Interpretation zur Überlieferung von Ghadir.............291 Die 58. Konsultation – Eindeutigkeit der Überlieferung von Ghadir..............293 Die 59. Konsultation – Wahrheit und Ausweichen ..........................................301 Die 60. Konsultation – Zurückweisen des Ausweichen....................................302 Die 61. Konsultation – Anfrage nach Texten aus schiitischen Quellen..........306 Die 62. Konsultation – Vierzig Überlieferungen..............................................306 Die 63. Konsultation – Zurückweisung schiitischer Quellen...........................321 Die 64. Konsultation – Maßstäbe der Glaubwürdigkeit ...................................322 Die 65. Konsultation – Frage nach Überlieferung zur Erbschaft ...................326 Die 66. Konsultation – Ali ist Erbe des Propheten...........................................327 Die 67. Konsultation – Wo steht das Vermächtnis Alis?..................................330 Die 68. Konsultation – Textbelege zum Vermächtnis ......................................330 Die 69. Konsultation – Argumente der Vermächtnisgegner ............................336 Die 70. Konsultation – Zurückweisung der Gegenargumente.........................337 Die 71. Konsultation – Frage zur Überlieferung der besten Ehefrau .............341 Die 72. Konsultation – Ablehnung zur Einschätzung der Prophetenehefrau.341 Die 73. Konsultation – Nachfrage zu Aischas Überlieferung..........................344 Die 74. Konsultation – Details zur Ablehnung.................................................345 Die 75. Konsultation – Rechtfertigung Aischas Handeln................................353 Die 76. Konsultation – Der Prophet verstarb im Schoß Imam Alis.................354 Die 77. Konsultation – Frage zu Vorzug Umm Salamas .................................364 Die 78. Konsultation – Weiter Gründe zu Vorzug Umm Salamas...................365 6 Die 79. Konsultation – Frage zum Konsens bezüglich Abu Bakrs Kalifat......368 Die 80. Konsultation – Es gab keinen Konsens................................................369 Die 81. Konsultation – Konsens wurde später vervollständigt .........................373 Die 82. Konsultation – Konsens wurde nie erzielt ............................................374 Die 83. Konsultation – Zur Wahrhaftigkeit der Prophetengefährten..............379 Die 84. Konsultation – Nicht alle Gefährten glaubwürdig ..............................380 Die 85. Konsultation – Bitte um ausführliche Darlegung zu den Gefährten..387 Die 86. Konsultation – Das Unglück vom Donnerstag ....................................388 Die 87. Konsultation – Diskussion zur Donnerstagstragödie ..........................395 Die 88. Konsultation – Weitere Argumente zur Donnerstagstragödie.............399 Die 89. Konsultation – Erbitten weiterer Hinweise ..........................................405 Die 90. Konsultation – Ablehnung von Usamas Kommandantur ...................405 Die 91. Konsultation – Rechtfertigung der Ablehnung....................................411 Die 92. Konsultation – Rechtfertigung nicht haltbar.......................................414 Die 93. Konsultation – Erbittung weiterer Beispiele ........................................419 Die 94. Konsultation – Befehlsverweigerung Abu Bakrs.................................419 Die 95. Konsultation – Zweifel am Befehlscharakter ......................................423 Die 96. Konsultation – Verdeutlichung des Befehlscharakters .......................423 Die 97. Konsultation – Umfassende Bitte um weitere Fallbeispiele ................425 Die 98. Konsultation – Auflistung weiterer Beispiele.......................................425 Die 99. Konsultation – Rechtfertigung mit gutem Willen................................427 Die 100. Konsultation – Vermutete Motive zu trennen von Fakten ................428 Die 101. Konsultation – Frage zur Ernennung des ersten Kalifen .................433 Die 102. Konsultation – Abwesenheit der nahen Gefährten bei Ernennung ..433 Die 103. Konsultation – Frage zum Verhalten der Imame..............................437 Die 104. Konsultation – Erläuterung zum Verhalten und Fatimas Rede .......437 Die 105. Konsultation – Frage nach zusätzlichen Argumenten ......................445 Die 106. Konsultation – Belege von Ibn Abbas und weitere............................446 7 Die 107. Konsultation – Frage zur Erwähnung des Vermächtnisses ..............450 Die 108. Konsultation – Aussagen und Verhalten der Gefährten ...................451 Die 109. Konsultation – Vorwurf des Bezugs allein auf die Imame................461 Die 110. Konsultation – Schia ist Bezug zu Imamen .......................................461 Die 111. Konsultation – Überzeugung..............................................................484 Die 112. Konsultation – Vervollständigung der Konsultation .........................485 Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Vorwort zur deutschen Übersetzung Al-Muradscha´at gilt als eines der bedeutsamsten Werke im Rahmen des innerislamischen Dialogs zwischen Sunniten und Schiiten. Es beinhaltet eine Reihe von Briefwechseln zwischen einem der größten sunnitischen und einem der größten schiitischen Gelehrter ihrer Epoche. Die Briefe sind voller Fragen und Antworten, detaillierter Erläuterungen mit Quellenangaben und Rechtfertigungen und in der äußerst innerislamisch geschwisterlichen Atmosphäre, die der Würde dieser beiden großen Gelehrten entspricht. Der sunnitische gelehrte Scheich Salim al-Bischri al-Maliki war zwei Mal Rektor der al-Azhar1 Universität in der Zeit 1900 bis 1904 und 1909 bis 1916. Seine zweite Amtszeit endete mit seinem Ableben. Er hinterließ zahlreiche Bücher, darunter Kommentare zu alten historischen Werken. Seiner Autorität ist die zu der Zeit verstärkte Öffnung der al-Azhar Universität für die dscha´faritische Rechts- 1 Eine der bedeutendsten sunnitischen Lehreinrichtungen der letzten Jahrhunderte 8 schule1 zuzuschreiben. Die vorliegende Diskussion fand während seiner zweiten Amtszeit statt. Scheich al-Bischri begann den vorliegenden Dialog mit seinem Gesprächspartner im frühen zwanzigsten Jahrhundert, allerdings nicht in der Art einer in der Geschichte schon bedauerlicherweise oft erfolgten hasserfüllten Debatte sondern mit dem aufrichtigen Wunsch, sich der Wahrheit anzunähern und den Standpunkt der Schiiten besser zu verstehen. Scheich al-Bischri sandte seine Fragen an einen der bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi aus der Region Dschabal Amil im südlichen Libanon, der in der Zeit 1329-1330 n.H.2 (1911-1912 n.Chr.) Ägypten bereiste und dadurch in Kontakt mit der Leitung der al-Azhar Universität kam. Sayyid al-Musawi stammt von Imam Musa ibn Dscha´far3 (a.)4 ab und ist in Kataniyya im Irak 1290 n.H. (1872 n.Chr.) geboren und starb 1377 (1957). Er erhielt eine sehr tiefgehende Lehre von den größten Gelehrten seiner Zeit in den Lehranstalten in Nadschaf, Kerbela und Samara und lebte später am Wohnort seiner Eltern im Südlibanon. Er beeinflusste das Denken einer ganzen Gelehrtengeneration mit zahlreichen teils sehr umfangreichen Werken. Im ersten Weltkrieg, als Franzosen versuchten den Libanon zu kolonialisieren, versuchten sie einen der größten Hindernisse für ihr Vorhaben, den Gelehrten Sayyid al-Musawi, zu töten. Sie scheiterten zwar ihn selbst zu erfassen, brannten aber sein gesamtes Haus inklusive einiger wertvoller Manuskripte nieder, darunter 18 Werke von ihm, die kurz vor der Veröffentlichung standen, darunter auch Teile des hier 1 So wird die Schia auch genannt. 2 Islamische Zeitrechnung nach dem Mondjahr Beginnend mit der nach der Auswanderung [hidschra], daher „nach der Hidschra“ (n.H.). 3 Der siebte Imam der Schiiten (Sohn des sechsten Imams). 4 „Aleyhi salam oder aleyha salam“: Der Friede sei mit ihm/ihr, wird verwendet für die Reinen der Prophetenfamilie 9 vorliegenden Briefwechsels, was letztendlich zu einer erheblichen Verzögerung der Veröffentlichung führte, wie es der Autor selbst in seinem eigenen Vorwort andeutet. Beide Gelehrte gelten unter Fachleuten als Wegbereiter für einen intensiven und sachlich fundierten innerislamischen Dialog mit dem Ziel zur Einheit der Gläubigen. Sayyid Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi Scheich Salim al-Bischri Scheich al-Bischri war beim Zusammentreffen beeindruckt von höflichen rechtschaffenen Auftreten Sayyid al-Musawis und vor allem von seinem hohen Maß an Wissen. Und so begann der Dialog in Form von schriftlich niedergelegten Briefen, die nachträglich als „Konsultationen“ [muradscha´at] bezeichnet wurden, da sie mit der „Konsultation“ des einen an den anderen zu diesem Dialog begannen. 10 In den sehr ausführlichen Abhandlungen über alle wesentlichen Meinungsunterschiede zwischen den sunnitischen und der schiitischen Rechtsschulen wurden fast alle Hauptwerke beider Seiten als Quellen verwendet und ausdiskutiert. Neben der inhaltlichen Tiefe beeindruckt insbesondere der Umgang der beiden Gelehrten miteinander. Am Ende der schriftlichen Diskussion erbat Sayyid al-Musawi von Scheich al-Bischri die Briefe in gesammelter Form unter dem Titel „al-Muradscha´at“ herausbringen zu dürfen. Nach der Zustimmung erschien das Buch mit einiger Verzögerung durch widrige Umstände und einer Rekonstruktion durch den Autor in 1355 n.H. (1936 n.Chr.). Das Buch gilt als Pflichtlektüre für jeden Muslim, der tiefer in die Materie einzusteigen gedenkt und durch Kenntnis der unterschiedlichen Richtungen im Islam die innerislamische Geschwisterlichkeit vertiefen will. Die deutsche Übersetzung hat einen ähnlich langen Weg hinter sich. Bereits zu Lebzeiten des im deutschsprachigen islamischen Raum sehr bekannten und angesehenen islamischen Gelehrten und Hochschullehrers Prof. Dr. Abduldjavad Falaturi (1926-1996) wurden die ersten Teile des sehr umfangreichen Werkes ins deutsche übersetzt. Von dort bis zum Islamischen Zentrum Hamburg war ein sehr langer Weg mit vielen Zwischenstationen. In 2005 hat die neue Leitung des Islamischen Zentrum Hamburg die bestehenden Teile dem für seine islamische Übersetzungsarbeit bekannten Islamischen Weg e.V. anvertraut und darum ersucht, die fehlenden Teile zu ergänzen und ein einheitliches Sprachbild anzustreben. Die vorliegende Arbeit wurde im Frühjahr 2006 beendet und vom Islamischen Zentrum Hamburg herausgegeben. Um die Leserlichkeit für den im Islam weniger kundigen Leser zu ermöglichen, wur11 de die Übersetzung mit zahlreichen Erläuterungen in Form von Fußnoten ergänzt. In manchen Fällen wird zum besseren Verständnis der arabische Begriff in deutsche Schreibweise in eckigen Klammern hinzugefügt. Alle Anmerkungen und Fußnoten in der deutschen Übersetzung stammen von den Überarbeitern der Übersetzung und kommen in der Originalkonsultation nicht vor. Möge Allah es zu einem weiteren Meilenstein der innerislamischen Verbrüderung im deutschsprachigen Raum werden lassen. Aufgrund des inzwischen verstorbenen Initiators, wurde das Buch Prof. Falaturi gewidmet. Vorwort und Einleitung des Autors Diese Seiten wurden nicht heute geschrieben, und diese Gedanken sind nicht heute geboren. Sie wurden vielmehr organisiert über einen Zeitraum eines viertel Jahrhunderts. Sie hätten viel früher als Druck erscheinen können, wenn nicht schwerwiegende Umstände und Unheil große Hindernisse in den Weg gelegt hätten1. Es gab sie aber, und daher musste ich warten, bis ich verlorene Teile sammeln und vernichtete Teile rekonstruieren konnte. Die Ereignisse, welche die Veröffentlichung verzögert haben, ermöglichten allerdings auch eine Neuordnung der Zusammenstellung. Was die Idee zum Buch angeht, so ist ihm eine sehr umfangreiche Debatte vorausgegangen. Die Idee erstrahlte in meinem Herzen seit meiner jungen Jahre wie das Licht über den Wolken und brachten mein Blut zur Wallung mit Enthusiasmus, um einen Weg zu suchen, das Chaos zu beenden, das die Muslime in ihrer Uneinigkeit in eine Sackgasse geführt hat, so dass sie das Leben ernsthafter betrachten 1 Gemeint ist der erste Weltkrieg und der Versuch der Franzosen, den Autor zu ermorden. Dabei wurde seine Bibliothek und Teile seiner Manuskripte verbrannt. Siehe dazu auch Vorwort zur deutschen Übersetzung 12 und sich ihrer Wurzeln ihrer Religion besinnen, was jeder anstreben sollte. Nur diese Rückbesinnung kann unsere Bemühungen am Seil Allahs zusammenfügen und uns befähigen, das Banner zu tragen, dass uns auffordert, uns gegenseitig zu lehren und auszubilden und uns pflichtbewusst ermöglicht die Reihen der Bruderschaft gegenseitig zu stärken. Aber der Anblick der Bruderschaft, die miteinander verbunden sind durch das Prinzip des einheitlichen Glaubens, wurde bedauerlicherweise in eine brutale Kontroverse verwandelt, dass durch ignorante Argumente gespeist wird, wie eben ungebildete Völker Extreme anstreben. Dieses wurde derart lange und intensiv ausgeübt, dass der Gedanke zur Gewöhnung wurde, eine solche unheilvolle Kontroverse wäre eine Methode zur Wahrheitsfindung oder gar zum erzielen einer endgültigen Lösung. Allein das ist Grund genug, um besorgt zu sein und Abkehr anzustreben. Wahrlich, es bewirkt Betrübnis, Schmerz und Trauer, aber was ist die Lösung? Was sollten wir tun? Diese Umstände plagen uns schon seit mehreren Jahrhunderten und diese Misere bedroht uns von vorne und von hinten, von rechts und von links. Es waren einstmals Federn, gefüllt mit Dürftigkeit die einander geschadet haben und gierig aufeinander waren. Parteilichkeit trieb es mehr und mehr an und ermöglichte die Steigerung ins Emotionale, und dazwischen gab es Verwirrung. Was also können wir tun? Was ist die Lösung? Ich habe genug von alldem und daher erfüllte Trauer mein Herz. So erreichte ich Ende 1329 n.H. (1911) Ägypten in der Hoffnung mein Ziel zu erreichen. Ich war erfüllt von der Hoffnung, dass es mir gelingen könnte, zumindest teilweise meine Sehnsüchte erfüllen zu können und mit jemanden in direkten Kontakt zu treten, mit dem ich meine Ansichten austauschen konnte. Ich hatte die Hoffnung, dass Allah uns bei einer Diskussion sinnvoller Ratschläge beistehen würde, um unsere Ziele in dem Land Ägypten zu erreichen, und es gelingen könnte, das andauernde Unheil zu heilen, welches Musli13 me gefährdet, indem es sie auseinander reißt und sie mit Spaltung und Zweitracht plagt. Es war mir – gelobt sei Allah – möglich, dieses Ziel zu erreichen, zumal Ägypten ein Land ist, in dem Wissen gepflanzt wird und gedeiht, genährt von Aufrichtigkeit und Ergebung in die tiefgründige Wahrheit durch die Kraft des Beweises. Das zeichnet Ägypten aus1 und ist höher zu werten als alle anderen Auszeichnungen. Meine Bedingungen waren dort gut, mein Herz friedfertig, meine Seele erleuchtet und ich hatte das Glück, Kontakt zu einem der hervorragenden bekannten Persönlichkeiten zu erhalten, der eine offene Seele, noble Eigenschaften, ein pulsierendes Herz, umfangreiches Wissen besaß und hohes Ansehen genoss, dass er aufgrund seiner religiösen Führungsqualitäten verdiente. Wie gütig ist doch die Seele, die ein gebildeter Mensch haben kann, wie anerkannt seine Aussagen und wie wahrhaftig sein Benehmen. So lange ein Gelehrter gekleidet ist mit Güte, wird er gütig und erfolgreich sein, die Menschen um ihn herum werden sicher und gesegnet sein, und niemand wird sich scheuen, seine Meinung auszusprechen oder ihm seine Gedanken zu übermitteln. So war der bekannte Würdenträger und Imam2 Ägyptens, und so war auch unsere Begegnung, für die wir beide dem Allmächtigen unendlich und zeitlos dankbar sind. Ich klagte ihm über meine Sorgen und er klagte mir über gleichartige Sorgen und Unbehaglichkeiten. Und es war die rechte Zeit für uns beide, etwas in Erwägung zu ziehen, das mit dem Willen Allahs, uns und unsere Nationen vereinigen könnte. Wir waren uns darin einig, dass beide Gruppen3 der wahrhaften Religion des Islam 1 Gemeint ist die Atmosphäre der Gelehrsamkeit, die er zu seiner Zeit an der theologischen Hochschule und bei seinem Gesprächspartner vorgefunden hat. 2 Imam hier im Sinn von „Vorbeter“ bzw. Oberhaupt einer Gemeinschaft. 3 Gemeint sind Sunniten und Schiiten. 14 folgen und einhellige Übereinstimmung in der Betrachtung der Botschaft des Propheten besteht, dass es keine wesentlichen Differenzen in grundlegenden Angelegenheiten gibt, die das Befolgen der prächtigen Prinzipien des Islam beeinträchtigen würden, dass es wirklich keinen Streit zwischen ihnen über die grundsätzlichen Lehren gibt, außer in den Bereichen, die es natürlicherweise zwischen Rechtsgelehrten hinsichtlich einiger Regeln gibt aufgrund ihrer Interpretation des Buches1 und der Sunna2, der Einheit der Gelehrten und der vierten Quelle3, und dass all das in keinster Weise einen so großen Abstand und eine bodenlose Grube zwischen beiden rechtfertigen kann. Was also bewirkt all dieser Streit, in das die Blitze einschlagen, seit es die zwei Begriffe gibt: Sunniten und Schiiten? Wenn wir die islamische Geschichte untersuchen, und die Glaubensrichtungen, Ansichten und Vorurteile erkennen, die darin hervorgebracht wurden, werden wir zu dem Schluss kommen, dass der ursächliche Faktor für die Auseinandersetzung der Einsatz für eine Teilrichtung, die Verteidigung einer Theorie oder die Parteilichkeit für eine Ansicht sind, und dass der größte Streit der in der islamischen Weltgemeinschaft [umma] aufgetreten ist, die Uneinigkeit über das Imamat4 ist, denn es wurden nie mehr Schwerter aus der Scheide gezogen für irgendein islamisches Prinzip als für das Imamat. Die Angelegenheit des Imamats gehörte zu den am häufigsten vorgebrachten Aspekten, die solch eine Auseinandersetzung verursacht 1 Gemeint ist der Heiligen Qur´an 2 Vorbild des Propheten (s.) 3 Für alle Recksschulen der Sunniten und Schiiten gilt der Heilige Qur´an als erste Quelle der Wahrheitsfindung, die Sunna des Propheten (s.) als zweite und die Einheit der Gelehrten in einer Fragestellung als dritte. Nur in der vierten Quelle gibt es einen Unterschied: Während bei Sunniten der so genannten Vergleichsschluss [qiyas] die vierte Wahrheitsfindungsquelle darstellt, ist es bei Schiiten der Vernunftschluss [aql]. 4 Islamischer Führungsauftrag 15 haben. Die unterschiedlichen Generationen, die untereinander uneins waren hinsichtlich Imamat, gewöhnten sich törichterweise daran vom Fanatismus überwältigt zu werden, und solch eine Gegnerschaft wurde aufgebaut ohne Vorsicht und Umsicht. Hätte einer dieser Gruppen mit verständigen Augen in die Definitionen der anderen geschaut, und nicht mit dem Gedanken gegenüber einem verfluchten Gegner, wäre die Wahrheit bereits damals sehr klar geworden, und das Licht der Morgendämmerung hätte von allen bemerkt werden können, die sehen können. Wir haben uns dazu verpflichtet, die Angelegenheit derart zu behandeln, indem wir die Argumente beider Seiten betrachten, mit der Absicht sie gründlich nachzuvollziehen, ohne durch unsere eigene Neigung, Umgebung, Gewohnheit oder Routine beeinflusst zu werden. Anstelle dessen müssen wir uns von allen Emotionen durch Fanatismen befreien und anstreben, die Wahrheit zu erreichen auf seinem grundsätzlichen gelobten Weg, um sie zu berühren. Dies könnte die Aufmerksamkeit der Muslime erregen, ihren Seelen Beruhigung bringen durch ausgewählte Fakten, die wir ihnen übermitteln, um den Stillstand – so Allah will – zu überwinden. Daher haben wir beschlossen, dass wir seine Fragen in Form einer Schrift vorstellen würden, und ich ihn versorgen würde mit meinen schriftlichen Antworten, welche die korrekten Bedingungen wiedergeben, begründet entweder durch Argumente oder durch authentische Zitate beider Gruppen. Derart erfolgten alle unser Diskussionen mit der Hilfe Allahs, dem Erhabenen und Allmächtigen. Später verfolgten wir den Gedanken, sie zu veröffentlichen, so dass wir uns der Früchte unserer Arbeit erfreuen könnten im reinen Streben nach dem Wohlgefallen Allahs, dem Hohen, dem Erhabenen, aber grausame Tage und auftretendes Verhängnis entmutigte uns zwischenzeitlich, aber möglicherweise war das im Nachhinein betrachtet zum Allerbesten. 16 Ich behaupte nicht, dass alle diese Seiten sich auf den Text beschränken, den wir beide erstellt haben, und das nicht irgendeiner der folgenden Aussagen nicht von meiner Feder stammt. Die Umstände, die ihre Veröffentlichung verzögert haben, haben auch ihre Reorganisation notwendig gemacht, wie wir es bereits erwähnt haben. Aber die Abhandlungen bezüglich der diskutierten Angelegenheiten sind wortgetreu wiedergegeben, lediglich ergänzt durch einige notwendige Zusätze zur Erläuterung und Rechtleitung, oder bedingt zur Überleitung der Diskussionen ohne unseren gegenseitige Vereinbarung zu verletzen. Ich habe heute den gleichen Wunsch, den ich gestern hatte, dass dieses Buch Verbesserung und Güte bewirkt. Falls es die Aufmerksamkeit und Akzeptanz der Muslime gewinnt, dann ist das eine Gnade meines Herrn, und das ist der Wunsch zur Vollendung dieser Arbeit: Ich wünsche nichts weiteres als Verbesserung, so viel wie möglich, und mein Erfolg hängt einzig von Allah ab, Ihm gehört mein Vertrauen und zu Ihm kehren wir zurück. Ich veröffentliche mein Buch für jedermann und alle, die anstreben Wissen zu erlangen, für den leidenschaftlichen Forscher, der vertraut ist mit den komplexen Zusammenhängen im Streben nach Wissen, für den gelehrigen freimütigen Gelehrten, dessen Rede eine Autorität ist hinsichtlich der Aussprüche und Handlungen des Propheten (s.)1, für den Philosophen, der die Kunst der Sprachwissenschaft beherrscht und für alle und jeden ausgebildeten Jugendlichen, der frei ist von den Ketten der Gefangenschaft, und der bereit ist für ein neues Leben der Freiheit. Wenn all diese den Nutzen in dieser Veröffentlichung erkennen, bin ich am meisten erfreut . Ich habe das Buch sorgfältig zusammengestellt, indem ich die Antworten in der bestmöglichen Weise unter Berücksichtigung aller 1 „Sallalahu aleyhi wa alihi wa-sallam“: Allahs Segnungen und Gruß seien mit ihm und seiner Familie. 17 Aspekte erstellt habe mit der Absicht, gerecht denkende Menschen mit diesen Gedanken inspirieren zu können, und sie Beweise kosten lassen zu können, die keine Möglichkeiten offen lassen, und Argumente, die keine Ausflucht ermöglichen. Dabei habe ich großen Wert auf die Sorgfalt hinsichtlich authentischer Texte über die Aussagen und Handlungen des Propheten (s.) gelegt; eine Sorgfalt, welche dieses Buch als geeignet für eine gut ausgestattete Bibliothek mit den wertvollsten Büchern in der islamischen Theologie, Geschichte, Biographien und Ähnlichem gestalten sollte. Letztgenanntes gehört zu den signifikanten Aspekten dieses Buches1. Ich habe versucht eine gut ausgewogene und authentische Philosophie anzuwenden, und Methoden, die jeden, der mit solchen Büchern vertraut ist, dazu anregt, das Buch gedanklich fortzuführen. Es ist geschrieben für die Wahrheitsliebenden vom ersten Anfang bis zum letzten Abschnitt. Wenn mein Buch von den gerecht denkenden Lesern akzeptiert wird, dann ist das genau die Erfüllung meiner Sehnsucht, für die ich Allah danke. Was mich selbst anbelangt, so bin ich dankbar für das Buch und erfreut über das Leben danach. Es ist, so glaube ich, ein Werk, dass mich alles vergessen lässt, was mich in der Vergangenheit so belastet hat: Die schweren Lasten des Lebens, die Armut verbreitenden Sorgen der Zeit und die Feinde, über die ich mich kein Stück bei Allah, dem Allmächtigen, beklagt habe. Er allein ist der Richter und Muhammad (s.) ist der Widersacher der Feinde. Vergesst daher die Plünderer, die nach der eigenen Unterkunft strebten2. Ich habe auch andere Armut bringende Katastrophen überstanden, wie Fluten aus allen Richtungen, mit Vorahnungen zum Elend, verbunden mit Schwierigkeiten und Leid. Aber mein Leben, dass durch dieses Buch fortgesetzt wird, ist eine Gnade in diesem Leben und in dem zu erwartenden Leben. Mit diesem Buch wurde meine Seele erfreut 1 Allein in der 16. Konsultation werden 100 Biographien von frühen islamischen Persönlichkeiten wiedergegeben. 2 Gemeint sind wohl die Franzosen, die sein Haus abgebrannt haben 18 und mein Gewissen erleichtert. Daher flehe ich zu Allah, meine Arbeit anzunehmen die Schwächen und Fehler zu bedecken und mein Lohn für dieses Buch wird – so Gott will – der Rechtleitung der Gläubigen zugute kommen. „Diejenigen, die glauben und gute Werke tun, leitet ihr Herr wegen ihres Glaubens recht. Unter ihnen werden Bäche fließen in den Gärten der Wonne. Ihre Anbetung darin wird sein: ‚Preis sei Dir, oh Allah!’, und ihre Begrüßung darin: ‚Friede!’ Ihr abschließender Ruf: ‚Lob sei Allah, dem Herrn der Welten!’“ 1 Die 1. Konsultation – Bitte um Erlaubnis zur Konsultation2 6. Dhul-Qada 13293 (29.10.1911)4 5Geehrter [scharif] großer Gelehrter [allamah] und weiser Herr [scheich] Abdalhussain Scharaffuddin al-Musawi, der Friede sei mit Dir und die Gnade Allahs und Seine Barmherzigkeit. Wahrlich, ich habe im Verlauf der Zeit nicht das Innere der Schia erforscht und kennengelernt, habe von ihrem Naturell keine Notiz 1 Heiliger Qur´an 10:9-10 2 Die erläuternde Überschrift zu den Briefen steht nicht im arabischen Original sondern wurde erst in späteren Auflagen hinzugefügt. Zudem heißt es im Original jeweils „erste Muradscha´at“ usw., so dass eine Übersetzung in „erste Konsultation“ oder „erste Reflektion“ möglich wäre. Manche Übersetzungen in andere europäische Sprachen übersetzen es hingegen mit „der rechte Pfad“. 3 Islamische Zeitrechnung nach dem Mondjahr nach der Auswanderung. Dhul- Qada ist der 11. Monat im islamischen Kalender. 4 Die Zeitangabe nach christlicher Zeitrechnung erfolgt durch nachträglich Umrechnung und kann um einen Tag vom realen Datum abweichen. 5 Alle Briefe beginnen mit der Formel „Im Namen Allahs des Erbarmers des Barmherzigen“. Da das Buch bereits mit der Formel beginnt, wurde auch im Originalbuch in den einzelnen Briefen darauf verzichtet. 19 genommen, da ich nicht mit einem von ihnen Gesellschaft pflegte und einen großen Teil ihrer Gelehrten nicht kenne. Ich sehnte mich dürstend danach, an einem Vortrag ihrer Koryphäen teilzunehmen, hatte ein brennendes Interesse, mich unter ihre guten Schwimmer1 zu mischen, ihre Ansichten zu studieren und ihre Rechtsschulen zu erforschen. Dann, als Allah mir vorherbestimmte am Ufer Ihres Ozeans Halt zu machen und mit meinem Mund einen Schluck aus Deinem überquellenden Becher zu nehmen, beantwortete Allah meinen heftigen Durst durch Dein schmackhaftes süßes Wasser und stillte meinen Durst damit. Du bist ein Nachfahre der Stadt des Wissens - dein Großvater ist al-Mustafa2 und ihr Tor dein Vater al- Murtadha3. Wahrlich, ich probierte keinen Schluck aus Deiner frischen, kühlen und paradiesischen Quelle, der mir nicht wirklich den brennenden Durst linderte und der mir nicht wirklich angenehm und milde bekam. Während ich am Ufer dieser stürmischen See stehe, bitte ich Dich höflichst, darin zu schwimmen, darin einzutauchen, um ihre Juwelen zu erfassen. Wenn Du mir Deine Erlaubnis gewährst, werden wir tief eintauchen, da der Weg viele Einzelheiten und Unklarheiten beinhaltet, welche mich seit langem beschäftigen. Es hängt von Dir ab. In der Eröffnung meiner Fragen strebe ich nicht danach, Fehler oder Schwächen (bei Dir) ausfindig zu machen, noch habe ich vor, Dir zu widersprechen oder etwas abzulehnen, vielmehr habe ich lediglich das Bestreben nach Wahrheit. Wenn die Wahrheit mani- 1 Gemeint sind die Kenntnisreichen im Meer des Wissens einer Thematik, im Gegensatz zu den Nichtschwimmern. 2 Prophet Muhammad (s.) 3 Gemeint ist Imam Ali (a.) in Anlehnung an die Überlieferung des Propheten (s.): „Ich bin die Stadt des Wissens und Ali (a.) ist das Tor dazu“. Die Begriffe „Großvater“ und „Vater“ stehen für „Vorfahren“. 20 festiert ist, dann ist es notwendig, ihr zu folgen, und wenn nicht, dann bin ich nur wie ein Dichter der sagte: „Wir sind in dem was wir haben und Du in dem was Du anbietest Alles ist befriedigend, selbst wenn unsere Ansichten voneinander abweichen.“ Ich würde, Dein Einverständnis vorausgesetzt, meine Anfragen begrenzen auf zwei Themenfelder. Das Eine beschäftigt sich mit der Rechtsschule der Imam-Anhänger1 in seinen Grundzügen und Zweigen und das Zweite bezieht sich auf die Fragestellung des Imamats2 im Allgemeinen und im Speziellen im Anschluss an den Propheten (s.). Meine Unterschrift am Ende meiner Briefe möge ein „S“ sein und Deines ein „Sch“3. Im Voraus ersuche ich Dich um Vergebung aller Fehler und der Friede sei mit Dir. Die 2. Konsultation – Erlaubnis zur Konsultation 6. Dhul-Qada 1329 (29.10.1911) Verehrter [maulana] Scheich al-Islam4, der Friede sei mit Dir und die Gnade Allahs und Seine Barmherzigkeit. Dein sehr lieber Brief hat mir derart viel Ehre zukommen lassen, dass die Zunge nicht ausreicht, um dafür genügend zu danken, noch kann ich auch nur einen Teil der auferlegten Verpflichtung erfüllen, 1 Gemeint ist die 12er-Schia 2 Islamische Führung 3 Jeweils der arabische Anfangsbuchstabe der Vornamen. Es sind aber gleichzeitig die arabischen Anfangsbuchstaben für „Sunnit“ und „Schiit“. Da bereits am Anfang durch die Widerholung der Grußformel der Autor klar wurde, wurde in der Übersetzung auf die Signatur verzichtet. 4 Titel des Rektors der al-Azhar Universität

24,00 €*
Ansichten zur Islamischen Republik Sayyid Ali Khamenei
Leseprobe-Download Ansichten zur Islamischen Republik Ansichten zur Islamischen RepublikImam Sayyid Ali Chamene'i„Um die Islamische Republik zu verstehen, muss man verstehen, wohin sie will und wie sie dorthin gelangen möchte. Und dieses Verständnis kann man erlangen, indem man die Aussagen ihrer höchsten Autoritäten untersucht. Der Frieden, der von den Reden Imam Chamene’is ausgeht, kann auch hilfreich sein für viele westliche Bevölkerungen, sich für ein friedliebendes System im eigenen Land einzusetzen.“Autor:.......Imam Sayyid Ali Chamene'iSeiten:.....142 (DIN A5 Paperback)Ort/Jahr:..Bremen, 2011ISBN 978-3-939416-63-0

9,00 €*
Ausverkauft
Aufstand zu Aschura in Wort und Botschaft Imam Chomeinis
Aufstand zu Aschura in Wort und Botschaft Imam Chomeinis   Gegrüßt sei Hussein ibn Ali (a.), der sich mit seinen wenigen Getreuen erhob, um der Tyrannei jener, die das Kalifat zu Unrecht an sich gerissen hatten, ein Ende zu setzen. Wenngleich die Anzahl seiner Mitstreiter sehr gering und ihre Ausrüstung nur spärlich war, gab er sich dem Gedanken, sich dem Tyrannen zu ergeben, nicht hin. Er ließ Kerbela zur Stätte des Opfertodes seiner selbst, seiner Kinder und wenigen Gefährten werden und seinen Ruf: „Niemals Unterdrückung [hayhat-min-a-zhilla]“ zu allen dringen, die Recht und Wahrheit wünschen. Autor: Imam Chomeini Format: DIN A5, Paperback Seiten: 103 Ort, Jahr:  Bremen, 2010 ISBN 978-3-939416-47-0   Aufstand zu Aschura in Wort und Botschaft Imam Chomeinis Die Übersetzung ist gewidmet allen auf dem Weg der Liebe Imam Husains (a.), insbesondere dem Autor Imam Chomeini – möge seine Seele geheiligt sein – sowie seinem Nachfolger Imam Chamene´i und dessen Lehrer der Liebe, dem Statthalter der Zeit und Urenkel Imam Husains (a.). Möge er bald erscheinen. Imam Sayyid Ruhullah Chomeini Aufstand zu Aschura – in Wort und Botschaft Imam Chomeinis © 2010 m-haditec GmbH & Co. KG – Bremen www.mhaditec.de ISBN 978-3-939416-47-0 Titelbild: Kalligraphie “Aufstand zu Aschura“ (in grün), darüber: “Jeder Tag ist Aschura“ (in rot) 3 Im Namen Allahs des Gnädigen, des Begnadenden Inhaltsverzeichnis Vorwort zur deutschen Übersetzung .................................. 5 Erster Teil ................................................................. 7 Rede Imam Chomeinis in der Gemeinschaft geistlicher Gelehrter West-Teherans (22.10.1979)........................ 8 Rede in der Gemeinschaft von geistlichen Gelehrten, Gemeinschaftsgebets-Imamen, Geistlichen und Predigern aus Qum und Teheran (20.6.1982) ........................... 13 Rede in der Gemeinschaft religiöser Redner und Geistlicher aus Qum, Teheran sowie Ost- und West-Aserbaidschan (17. 10.1982).......................................................... 22 Zweiter Teil .............................................................. 29 Muharram..., Schwelle zum “roten“ Martyrium............ 29 Dritter Teil ............................................................... 32 Gründe und Faktoren des Aschura-Aufstandes ............. 32 Ziele des Aschura-Aufstandes ................................. 41 Bewusste Entscheidung der Märtyrer von Kerbela ......... 47 Auswirkungen des Aufstandes von Aba Abdillah (a.)....... 51 4 Der Aufstand zu Aschura, Vorbild für die Freiheitlichen.. 61 Vierter Teil............................................................... 71 Sinn des Gedenkens und Trauerns............................ 71 Bedeutung des Trauerns für die Wiederbelebung des Islam und die Schule des Fürsten der Märtyrer .................... 78 Bedeutung dieses Trauerns für den Schutz der Nation und des Landes ....................................................... 87 Ehrend des Aschura-Aufstandes zu gedenken zählt zu den göttlichen Aufgaben ............................................ 93 Empfehlungen für Redner, Klagelieder-Vortragende und Trauernde........................................................ 96 Zitate von Imam Chomeini aus seinen Botschaften zu Aschura........................................................... 99 Der Friede sei mit Dir oh Ruhullah 5 Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Vorwort zur deutschen Übersetzung Gegrüßt sei der Bannerträger der Schule des Märtyrertums [schahada], jener bis ans Ende aller Tage siegreiche Unterdrückte! Gegrüßt seien Husain (a.) 1 und dessen Getreue! Und gegrüßt seien die lauteren Nachkommen Aschuras: Imam Chomeini und dessen Gefährten! Das, was in diesem Buch zur Sprache gebracht wird, sind die Worte eines großen Mannes, der in der Befolgung des “Fürsten der Märtyrer“ [sayyid-al-schuhada] selbst zu einem Vorbild wurde. Es sind die Zitate jenes Mannes, der in einer finsteren Zeit der Tyrannei die leuchtende Fackel des Märtyrertums [schahada] ergriff, das Banner des Widerstandes emporhob, die martyriumbereiten Anhänger Imam Husains (a.) von der Schmach des Stillschweigens und Demütigung befreite und in der Zeit der Herrschaft von Eisen und Stahl die Entrechteten und “Barfüßigen“ dieses Erdenrundes an die Losung des „Sieges des Blutes über das Schwert“ erinnerte. Schließlich gelang es ihm – Allah sei Dank – mit dem Engagements all jener, die über Jahrhunderte hinweg das Trauern um Imam Husain (a.) nicht vernachlässigt und die Liebe zu Aschura sowie das Gedenken an jenes Kerbela-Geschehen mit ihren Tränen und lauteren Herzen Generation für Generation wach gehalten hatten - das yazidische Regime seiner Zeit zu Fall zu bringen. Möge die Erinnerung an ihn, welcher sagte: „Alles was wir haben, verdanken wir Muharram und Aschura“, nie erlöschen. Wir hoffen, dass jenen, die sich dem Vorbild Imam Husains (a.) getreu einsetzen und den Weg Imam Chomeinis gehen, auch weiterhin die Ehre zuteil werden möge, die Vorhut des Widerstandes gegen Tyrannei zu bilden, 1 Abkürzung für “alaihi salam“ oder “alaiha salam“: „Der Friede sei mit ihm/ihr“. Sie wird verwendet für die Reinen der Prophetenfamilie (Ahl-ul- Bait) und andere Propheten. 6 vorbildliche Nachfolgende des “Großen der Freien“ zu sein, sich innerhalb der festen Burg “Führung [wilaya]“ als unerschrockene und unermüdliche Verteidiger der Islamischen Befreiungstheologie zu erweisen und die ihnen anvertraute Gottesgabe – die Statthalterschaft des Rechtsgelehrten – bis zum Erscheinen jenes Verheißenen, der der Menschheit zu Gerechtigkeit verhelfen und sie erretten wird, getreulich zu bewahren. Inschaallah! Die obigen Zeilen stammen – leicht aktualisiert – aus der ursprünglichen Ausgabe des vorliegenden Buches aus dem Frühjahr 1995. Herausgeber war damals die Institution zur Koordination und Publikation der Werke Imam Chomeinis. Das Buch ist seit Jahren restlos vergriffen. Umso dankbarer sind wir, eine überarbeitete Neuauflage dem deutschsprachigen Leser zur Verfügung stellen zu dürfen in der Hoffnung, dass der Geist der Befreiungstheologie des Islams und ihre Jahrhunderte zurück liegende Basis besser verständlich werden möge. Die Herausgeber Imam Chomeini und sein Nachfolger Imam Chamene’i 7 Erster Teil Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen Gegrüßt sei Husain ibn Ali (a.), der sich mit seinen wenigen Getreuen erhob, um der Tyrannei jener, die das Kalifat zu Unrecht an sich gerissen hatten, ein Ende zu setzen. Wenngleich die Anzahl seiner Mitstreiter sehr gering und ihre Ausrüstung nur spärlich war, gab er sich dem Gedanken, sich dem Tyrannen zu ergeben, nicht hin. Er ließ Kerbela zur Stätte des Opfertodes seiner selbst, seiner Kinder und weniger Gefährten werden und seinen Ruf: „Niemals Unterdrückung [hayhat-min-a-zhilla]“ zu allen dringen, die Recht und Wahrheit wünschen. 8 Drei Reden zu Muharram und Aschura Rede Imam Chomeinis in der Gemeinschaft geistlicher Gelehrter West-Teherans (22.10.1979) Der Islam, den wir heute, da wir hier beieinander sitzen sehen, wurde durch den “Fürsten der Märtyrer“ [sayyid-alschuhada] 2 lebendig erhalten. Der Fürst der Märtyrer gab alles, was er hatte, seine Söhne, seine Habe ..., kurz, das, was er besaß – über Besitz im eigentlichen Sinne verfügte er nicht, aber er hatte Kinder und Gefährten – auf dem Wege Gottes und zur Festigung des Islam hin. Um dem Unrecht die Stirn zu bieten, erhob er sich zum Widerstand, zum Widerstand gegen ein Imperium jener Tage. Gegen ein Imperium, das größer war als die heutigen. Er erhob sich mit nur wenigen Mitstreitern. Und dennoch ..., obwohl ihre Anzahl3 nur gering war und er – gemeinsam mit seinen Getreuen – das Martyrium fand, trug er den Sieg davon. Den Sieg über jenes Gewaltregime, dass er zu bezwingen vermochte. Wir, die wir ihm folgen und seit jener Zeit – gemäß einer Empfehlung von Imam Sadiq4 (a.) – Gedenktrauerveranstaltungen abhalten, sagen und wollen das gleiche wie er. Es geht um den Widerstand gegen das Unrecht! Es geht darum, 2 Der Titel “Fürst der Märtyrer“ bzw. “Herr der Märtyrer“ [sayyid-alschuhada] ist ein Titel von Imam Husain (a.), dem Enkel des Propheten Muhammad (s.).Dieser Titel wurde ihm von den später lebenden Ahl-ul-Bait (a.) und ihren Anhängern zugesprochen, weil sein Martyrium in Kerbela am Tag von Aschura als höchste Stufe des Martyriums gilt und es keinen Märtyrer gibt, der mit ihm und dem Opfer seiner gesamten Familie zum Schutz des Islam vergleichbar wäre. 3 Die Anzahl der Märtyrer von Aschura umfasst in vielen Listen 72 Männer und manchmal einige Frauen, wobei sich die Listen teilweise unterscheiden bzw. Märtyrer in Kufa mit aufgezählt werden. 4 Imam Dschafar ibn Muhammad al-Sadiq (a.) ist der sechste Imam der Zwölf Imame. Er lebte in einer Zeit des Machtkampfes und Herrschaftswechsels von den Umayyaden zu den Abbasiden. In diesem Machtvakuum konnte er viele Gelehrte ausbilden. Die Gelehrten haben von keinem Mitglied der Ahl-ul-Bait nach Imam Husain (a.) so viel überliefert wie von ihm. 9 den Kampf gegen das Unrecht der Tyrannen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir haben, gemeinsam mit unseren Rednern, das Geschehen von Kerbela in lebendiger Erinnerung gehalten ..., den Kampf einer kleinen, aber von tiefem Glauben an Gott durchdrungenen Gruppe gegen ein starkes, Gott trotzendes Heer. Das Beweinen eines Märtyrers [schahid] hält die Bewegung aufrecht und lebendig. In Überlieferungen heißt es, dass der, welcher über einen Märtyrer weint oder andere zum Weinen über einen Märtyrer motiviert, mit dem Paradies belohnt wird, selbst der, der sich “nur“ als Weinender gibt. Deswegen weil selbst er, dessen Mienenspiel Kummer, Trauer und Tränen kundtun, der Bewegung Imam Husains (a.) dienlich ist und sie unterstützt. Unser Volk hat diese Trauerveranstaltungen beibehalten, und es war nicht grundlos, dass Reza Chan5 Versammlungen dieser Art durch seinen Staatssicherheitsdienst rigoros blockierte. Nein, grundlos war es nicht. Doch er selbst war nicht der Initiator dieser Maßnahme. Er war dazu beauftragt, sie war ihm zudiktiert worden. Denn sie, das heißt unsere Gegner, die über die Problematik und deren Reichweite Bescheid wussten, hatten begriffen, dass sie ihre Ziele nicht würden verwirklichen können, solange diese Versammlungen stattfinden und Klagelieder [nawhah] erklingen würden, in denen der Unterdrückte beklagt und der Unterdrücker angeprangert wird. Zu Zeiten Reza Chans wurde dieses alles konsequent untersagt. Sie taten, was sie konnten ..., verschlossen den Predigern den Mund und verschnürten den Gelehrten die 5 Reza Chan, Vater des Mohammad Reza Pahlawi (entmachteter Schah), unternahm 1920 gemäß Plan der englischen Regierung einen Putsch und bestieg 1925 den Thron. Das erste, was er zu Beginn seiner Herrschaft in die Wege leitete, war, dass Religions- und Qur´anunterricht als auch das Gemeinschaftsgebet an den Schulen verboten wurden. Im ganzen Lande wurden religiöse Veranstaltungen u.a. Trauerzeremonien zum Gedenken an Aschura untersagt und eingestellt. Selbst die Begräbnis- und Trauerfeierlichkeiten wurden eingeengt und mussten nach einem besonderen, von ihm vorgegebenen Reglement vollzogen werden. 10 Hände. Sie ließen nicht zu, dass die Geistlichen redeten und aufklärten. Selbst aber betrieben sie ihre Propaganda, agierten und hantierten, verhökerten die Reichtümer des Landes und schoben uns aufs Abstellgleis. Zu Zeiten von Muhammad Reza6 spielte sich das gleiche ab, nur in etwas anderer Form. Nicht ganz so direkt und gewaltsam, aber dennoch zielstrebig bemühte man sich, diese Gruppe der Bevölkerung7 auszuschalten. Und heute sind es wieder die gleichen, die ihr Spielchen treiben, nur dieses Mal mit unserer Jugend. Ähnlich wie zu Zeiten von Reza Chan, als die Trauerversammlungen verboten wurden. Eine Clique meldet sich jetzt zu Wort und sagt: „Hört endlich auf mit diesen Trauerveranstaltungen“. Sie kennen den Wert der Trauerveranstaltungen nicht, wissen über sie nicht Bescheid. Sind nicht im Bilde über den Sinn dieser Trauer, auch nicht darüber, dass die Bewegung Imam Husains (a.) bis hierher vordrang und diese heutige Bewegung in die Wege leitete. Diese Bewegung ist ein Spross, ist ein Widerschein jener Bewegung Imam Husains (a.). Sie sind sich nicht im Klaren darüber, dass das Weinen um Imam Husain (a.) diese Bewegung lebendig erhält. Ebenso den Gedanken, dass eine kleine Schar einem mächtigen Imperium sehr wohl die Stirn zu bieten vermag. Und dieses ist eine Weisung. Eine Weisung Imam Husains (a.), von ihm selbst vorgelebt und an alle gerichtet: „Jeder Tag ist Aschura, jeder Ort ist Kerbela“, eine Anordnung, die besagt, dass wir jeden Tag und an jedem Ort seine Bewegung fortzusetzen haben..., nach dem gleichen Motto. 6 Gemeint ist der letzte iranische Schah, der am 16.1.1979, als die Revolution ihren Höhepunkt erreichte, auf Empfehlung der USA das Land verließ. Nach der Entmachtung seines Vaters war er am 16.9.1941 seitens der Alliierten mit der Macht im Lande beauftragt worden. 37 Jahre lang fungierte er als “Schah von Persien“. Seine Herrschaftszeit war eine Zeit der Vorherrschaft des kolonialistischen Englands und danach der imperialistischen USA, die das materielle als auch geistig-kulturelles Kapital Irans entwendeten. 7 Gemeint sind die Geistlichen. 11 Imam Husain (a.) gab alles, was er besaß, für den Islam hin. Unterstützt von nur einer kleinen Gruppe. Er leistete einem mächtigen Reich Widerstand und sagte „Nein!“ Dieses “Nein“ sollte tagtäglich und überall gewahrt bleiben. Auch bei diesen Versammlungen, bei diesen Trauerversammlungen geht es darum, dass dieses “Nein“ nicht verstummt. Unsere Kinder, unsere Jugend sollte keinesfalls denken, es ginge um das Weinen eines Volkes, um eine “weinende Nation“. Das wird ihr eingeredet, damit sie glaubt, einem “weinenden Volk“ anzugehören! Deswegen wird versucht, derlei weiszumachen, weil dieses Weinen – das ein Beweinen des Unterdrückten und zugleich ein Protest gegen den Unterdrücker ist – “jene“ in Sorge versetzt. Die Trauergruppen und -züge in den Straßen bringen ihren Protest gegen ihn, den Tyrannen, zum Ausdruck, haben sich gegen ihn erhoben. Das alles solltet ihr bewahren. Es gehört zu unserem religiösen Brauchtum und muss erhalten bleiben, ist politischen Inhalts und darf nicht in Vergessenheit geraten. Lasst euch nicht in die Irre führen! Geht diesen Schreiberlingen und Federfuchsern nicht ins Netz! Sie, die euch unter den verschiedensten Titeln und Bezeichnungen und getragen von irrigen Gedanken und Zielen alles nehmen wollen, erkennen sehr wohl, dass diese Versammlungen und diese Trauergesänge, in denen immer wieder aufs neue an Leid und Tragik des Unterdrückten und das Unrecht der Unterdrückenden erinnert wird, gegen Tyrannei und Tyrannen gerichtet sind. Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert ... Dass die Trauergesänge und Predigten Land und Islam einen Dienst erweisen, verstehen einige nicht. Darum, weil sie nicht nachdenken. Lasst euch von diesen “Großsprechern“ nicht in die Irre führen! Sie begehen Verrat. Sie, die euch einzureden versuchen, ihr seit ein “weinendes Volk“, sind Verräter. Ihre Herren und Meister fürchten dieses Weinen, weshalb Reza Chan es verhindern und alles verbieten musste. Er bekam den Auftrag dazu. Dass er ihr Beauftragter war, erklärte England – nachdem Reza Chan fort war – über Radio 12 Delhi: „Wir haben ihn geholt und nun wieder fortgeschickt...“. 8 Das stimmte. Sie hatten ihn auf den Thron gesetzt, damit er den Islam zertrete. Und eine seiner Maßnahmen bestand darin, euch diese Trauerversammlungen zu verbieten. Unsere Jugendlichen sollten nicht glauben, der Nation einen Dienst zu erweisen, indem sie diese Trauerversammlungen und - reden mit Rufen wie: „Hört endlich auf mit diesem Gerede“ stören. Das ist falsch. Diese Reden müssen sein. Über all das Unrecht muss gesprochen werden, damit die Bevölkerung versteht, was damals geschah. Tagtäglich sollte darüber Aufklärung erfolgen, das ist von politischer und gesellschaftlicher Bedeutung. 8 Am 5 November 1941 sprach Radio London in einem politischen Kommentar unmissverständlich über Englands hintergründige Freundschaft mit Iran, das "Wie und Warum" der Machtübernahme Reza Chans und erklärte: „Die englische Politik in Iran ist auf Freundschaft aufgebaut. Auf einer uneigennützigen als auch eigennützigen Freundschaft. Die uneigennützige Freundschaft mit Iran ist die Freundschaft der Wissenschaftler. Die Freundschaft der englischen Regierung mit Iran und jedem anderen Land aber ist nicht uneigennützig und kann es auch nicht sein. Als wir sahen, dass die iranische Bevölkerung dem Vertrag (von 1919) misstraute und korrupte Absichten hinter ihm vermutete, annullierten wir ihn. Stattdessen unterstützten wir die iranische Regierung und versetzten sie in die Lage, in ihrem Lande für Ordnung zu sorgen. Das war es, was wir mit unserer Hilfe und Unterstützung für Reza Chan bezweckten. Die Gegner aber machten Glaubens, dass wir Reza Chan bevormundeten und alles, was er unternahm, auf unseren Befehl hin tat. Dem aber war nicht so! Als wir dann merkten, dass durch die Teufelei der Deutschen und die Nachlässigkeit des Schahs unsere Interessen in Gefahr gerieten, waren wir gegen unseren Wunsch zu unserem Vorgehen (Verbannung Reza Chans) gezwungen.“

7,00 €*
Nur 3 auf Lager!
Bundel: Recherchen über Imam Mahdi + Die Mutter von Imam Mahdi (Nargis Khatun)
Bundel: Recherchen über Imam Mahdi + Die Mutter von Imam Mahdi (Nargis Khatun)     Nargis ChatunDie Mutter von Imam Mahdi (a.) von Ibrahim Al Hadawy Wer ist Nargis Chatun? Wer ist diese geheimnisvolle Frau, der Allah, gepriesen und erhaben ist er, die Ehre verlieh, die Mutter Imam Mahdis (a.) zu werden, dem Erlöser der Menschheit? Wenigen ist die Herkunft dieser edlen und erhabenen Frau bekannt. Dabei ist ihr Leben ein Beispiel der Opferbereitschaft und Hingabe zu Allah (swt).Die Art und Weise, wie sie Schwierigkeiten ertrug und Härten auf sich nahm, ist eine Lehre für uns. Sie lebte weit entfernt von den Ahlulbayt (a.) und dennoch ließ Allah (swt.) ihr Leben eine schicksalhafte Wendung nehmen. Autor: Ibrahim Al HadawyFormat: 120x190mm, PaperbackSeiten: 81Ort, Jahr:  Bremen, 2015ISBN 978-3-946179-08-5     Recherchen über Imam Mahdi Inhaltsverzeichnis: Das lange Leben Mahdis a.s. Das wunder des hohen Lebenalters Das Geheimnis der Langhährigkeit des Lebens Die vollkommene geistige und religiöse Bereitschaft Mahdis a.s. Der Glaube an die Exstizenz Mahdis a.s. Warum ist der Mahdi a.s. bis jetzt noch nicht erschienen? Die Durchführung der Revolution durch eine Person Die Art und Weise der revolutionären Veränderung am festgesetzen Tag Eulogien Das Buch ist sehr leicht und einfach geschrieben und lässt sich in einem Rutsch durchlesen. Ideal für alle die sich für diese Thematik interessieren.   Autor: Sayyid Mohammad Bager Sader Titel: Recherchen über Imam Mahdi(a.s.) Erscheinungsjahr: 2000 Herausgeber: Zentrum der Islamischen Kultur Frankfurt e.V. ISBN: 978-3-9814845-0-2 Seitenumfang: 59

14,00 €*
Nur 10 auf Lager!
Tipp
Das Licht der Schöpfung - Seyyid Kamal al-Haydari
  Inhaltsverzeichnis- und Leseprobe-Download Das Licht der Schöpfung - Seyyid Kamal al-Haydari   Über den Rang Muhammads (s.), des Siegels der Propheten Ayatullah Seyyid Kamal al-Haydari Aus dem Klappentext:  „O Dschabir, das Erste, was Allah erschuf, war das Licht deines Propheten.“  So antwortete der Gesandte Allahs Muhammad (s.) auf die Frage nach der ersten Schöpfung. Die Existenz des Gesandten Allahs (s.) beginnt nicht erst mit seinem irdischen Dasein. Vielmehr war er schon in seiner vorweltlichen Existenz der höchste Diener und der Erste der Ergebenen Allahs.  Er ist das Mittel und der Vermittler Allahs zu Seiner gesamten Schöpfung. Warum gewährte Allah dem Propheten (s.) diesen höchsten Rang unter allen Propheten und unter all Seinen Geschöpfen, und was sind die Beweise dieses Ranges aus dem heiligen Qur’an?  Derartige Fragestellungen sind Gegenstand dieses Werkes. Autor:.......Ayatullah Seyyid Kamal al-Haydari Seiten:.....284, Softcover, eingeschweißt Ort/Jahr:..Bremen, 2013 ISBN 978-3-939416-82-1

16,00 €*
Das Licht in mir
Das Licht in mir Drei gnostische Werke von Ayatullah Motahhari, Allama Tabatabai und Imam Chomeini Wer den Weg der Spiritualität auf dem Wege seines Herrn einschlagen will, bedarf Proviant, einer Karte und eines Lehrmeisters. Diese drei Werke großer Gnostiker des vergangenen Jahrhunderts leiten den Suchenden durch Wissen und Erkenntnis an, von der Stufe eines Gläubigen zur Stufe jener zu gelangen, die mit dem Schauen der Herrlichkeit Gottes geehrt werden. Format: 14 x 21cm, SoftcoverSeiten: 305Ort, Jahr:  Bremen, 2022ISBN 978-3-946179-35-1

16,00 €*
Ausverkauft
Das mystische Leben Imam Alis Islamische Bücher auf Deutsch
Das mystische Leben Imam Alis von Ayatullah Jawadi Amuli Für das Inhaltsverzeichnis, siehe die Fotos vom Buch. Aus dem Klappentext des Buches: Der islamisch-schiitischen Lehre entsprechend hat das Prophetentum, das mit Adam beginnt, seine Vollendung in den göttlichen Offenbarungen erreicht, die der Prophet Muhammad empfangen hat und die im Koran schriftlich niedergelegt wurden. Die innere mystische Bedeutung und Deutung dieser Offenbarungen hat der Prophet auf geheimnisvolle Weise an den ersten Imam Ali ibn Abi Talib übermittelt. Seiten:.....128 Seiten, Softcover Format:.....13cm x 20cm Ort/Jahr:.....München, 2013 Verlag:...Avicenna

14,00 €*
Denn Dein ist das Reich Islamische Bücher Deutsch
Leseprobe-Download Denn Dein ist das Reich Gebete aus dem IslamProf. Annemarie SchimmelZur geistlichen Begegnung zwischen Christen und MuslimenMit Vorworten von Prof. Homayoun Hemmati und Sergio Kardinal PignedoliDiese ausgewählten islamischen Gebetstexte für Christen sind ein Weg, gemäß der Weisung des Konzils den spirituellen Reichtum des Glaubens an den Einen Gott und Schöpfer aller Menschen zu entdecken. Erstaunt wird der betende Christ bei diesen nach den Bitten des Vaterunsers angeordneten Gebetstexten wahrnehmen, wie tiefreichend das gemeinsame Bekenntnis zum Schöpfergott ist. So dient das Buch zugleich als ein Beitrag, auf der Grundlage des im Gebet gelebten Glaubens das von vielen heute erwartete Gespräch zwischen Christen und Muslimen zu fördern.Autor:......Annemarie SchimmelSeiten:.....62 Ort/Jahr:..Bremen, 11.2008ISBN 978-3-939416-21-0 

9,00 €*
Der Geist des Monotheismus Islamische Bücher Deutsch
Der Geist des Monotheismus In unserer Zeit ist es sehr bedauerlich, dass trotz all dieser Botschaften zur Befreiung des Menschen eine katastrophale Situation beobachtet werden muss, und zwar eine Fehlinterpretation des Inhaltes des Monotheismus, d.h. die falsche Auslegung des grundsätzlichen Inhalts der Religionen. Es gibt eigentlich keinen anderen Begriff, der im Laufe der gesamten Geschichte in solch einer Dimension zur Erlösung des Menschen und als Überbringer der frohen Botschaft für die unterdrückten Völker beigetragen hat. (Aus dem Vorwort Imam Chamene'is)Autor:......Imam Chamene'iSeiten:.....50Ort/Jahr:..Bremen, 2009ISBN 978-3-939416-23-4

4,00 €*
Ausverkauft
DER GLAUBE DES SCHIITISCHEN ISLAM
Der Glaube des schiitischen Islam   Von Ayatollah Scheich Muhammad R. Muzaffar Übersetzt von Ayatollah Ali Al-Hakim aus London   Beschreibung: Wir glauben dass Allah uns mit der Fähigkeit des Verstandes (Aql) ausgestattet hat und dass er uns angewiesen hat über seine Schöpfung nachzudenken – über alles, was die Zeichen Seiner Macht und Seines Ruhms in der ganzen Welt trägt, als auch uns selbst. Im Koran steht geschrieben: „Bald werden wir sie Unsere Zeichen sehen lassen, überall auf Erden und an ihnen selbst, bis ihnen deutlich wird, dass es die Wahrheit ist“ /41/53 Inhaltsverzeichnis: -          Das Leben von Scheich Muhammad Rida Al-Muzaffar Einführung Lehre von der Notwendigkeit, nach Wissen zu streben Kurzum gibt es zwei Punkte Lehre von der Notwendigkeit zur Nachahmung (Taqlid) in den verschiedenen Zweigen der Religion (Furu Addin) Lehre von der Notwendigkeit für die Bemühung um ein eigenes Urteil Lehre von der Stellung des Mujjtahid Erstes Teil: Tawhid (Monotheismus) Lehre des Glaubens an Allah Lehre von der Einheit Gottes (Tauhid) Lehre von den Eigenschaften Allahs Lehre von der Gerechtigkeit Allahs Lehre von den Befehlen Allahs Lehre von der Vorherbestimmung (Al-Qada) und dem Göttlichen Dekret (Al-Qadr) Lehre von Bada (Beschlussveränderung) Lehre von den Religiösen Verordnungen Zweiter Teil: Das Prophetentum (Nubuwwah) Lehre vom Prophetentum Das Prophetentum Enstammt der Göttlichen Gnade (Lutf) Lehre von den Prophetischen Wundern Lehre von der Unfehlbarkeit der Propheten Lehre von den Eigenschaften des Propheten Lehre von den Propheten und ihren Bücher Lehre vom Glauben im Islam Lehre vom Gesetzgeber des Islams Der Glaube an den Koran Der Nachweis des Islams und der Vorausgegangen Religionen Dritter Teil Das Imamat Lehre vom Imamat Lehre von der Unfehlbarkeit des Imams Lehre von den Eigenschaften des Imams und dem Wissen des Imams Lehre vom Gehorsam gegenüber den Imamen Lehre von der Liebe für den Haushalt des Propheten Unser Glaube an die Imame Das Imamat muss von Allah kommen Lehre von der Anzahl der Imame Lehre des Mahdi Lehre von der Wiederkunft Lehre von der Verstellung (Taqiyyah) Vierter Teil Lehren für die Schiiten vom Haushalt des Propheten s.a.w.s. Lehre über das Dua Themen in den Adiyah von As-Sahifa Assajjadiyyah Der Glaube des Schiitischen Islam Die Bedeutung von Schia in der Auffassung des Haushalts des Propheten Die Vermeidung von Unterdrückung Lehre von der Nichtzusammenarbeit mit Unterdrückern Lehre von der Nichtteilnahme an Die Imame rufen die Menschen zur islamischen Einheit auf Lehre von den den Rechten der Bruderschaft zwischen Muslimen Fünfter Teil: Eschatologie Lehre von der Auferstehung Lehre von der Leiblichen Auferstehung   182 SeitenVerkauf durch Schia-Shop.de

10,00 €*
Ausverkauft
DER URSPRUNG DES SCHIITISCHEN ISLAM UND SEINE PRINZIPIEN
Der Ursprung des schiitischen Islam und seine Prinzipien Von Ayatollah Scheich Muhammad H. Khashif Al-Ghitaa Sinngemäße Übersetzung von Ayatollah Ali Al-Hakim aus London Buchbeschreibung: Unser einziges Ziel ist es, dass alle Muslime, individuell und kollektiv, die wahren Überzeugungen der Schiiten kennen und, indem sie darauf verzichten, ihren Brüdern falsche Überzeugungen zuzuschreiben, sie sich selbst nicht unrecht tun.   Anstatt Schiiten als böse Geister, Dämonen, Dschinn, Tiere und Monster anzusehen, sollten sie diese als einen besonderen Zweig der Gesellschaft betrachten, da durch die Gnade Gottes die Schiiten von Hadhrat Ali a. mit einem wahrhaft islamischen Charakter geschmückt wurden, mit Wissen über und Glauben an den heiligen Koran und die Sunna, Segnungen des Glaubens, und gütigem Betragen, und da sie nach Prinzipien leben, die auf Vernunft und sicheren Beweisen beruhen.   Inhaltsverzeichnis: Einleitung Teil I Die Ursprünge der Schiiten Teil II Die Grundlagen der Religion Die Grundlegenden Glaubenssätze Tawhid Prophetentum Die Imamat Adl (Gerechtigkeit) Ma’ad (Tag des jüngsten Gerichts) Teil III Die Schia – Der göttliche Kodex des Lebens Salat (Das Gebet) Saum (Fasten) Zakat (Abgaben) Khums Hadsch Dschihad Ayatollah Scheich Muhammad H. Khashif Al-Ghitaa Amr bil Maruf und Nahy anil Munkar Muamalat Der Ehevertrag Talaq (Scheidung) Erbschaft Stiftungen (Waqf), Geschenke und Wohltätigkeitsorganisationen Urteilsfällung Schlachtung und Jagd Die Eigenart der Lebensmittel Strafrecht Teil IV Vorwürfe gegen die Schia Das Problem der Bada Fußnoten   190 Seiten Gedruckt von Ahlulbait Kulturverein e.V. Verkauf durch Schia-Shop.de  

7,00 €*
Tipp
Die Fehlerlosigkeit der Propheten - Beweise aus dem Koran und Hadithe Deutsch Komplette Ausarbeitung
Die Fehlerlosigkeit der Propheten - Beweise aus dem Koran und Hadithe von Shaikh Kerim Ucar (Imam Sadik Moschee aus Berlin)   Vorwort Dank und Lob gebührt nur Allah, den die Lobpreisenden nicht genügend loben können, seine Diener seine Gaben nicht aufzählen können, und die nach ihm Bestrebenden nicht genug nach ihm streben können. Frieden und Segen seien auf Muhammad b. Abdullah (s), welcher den Welten zur Gnade und der Gemeinschaft (Umma) als Gabe geschickt wurde. Allahs Segen und Heil auf Ali b. Abu Talib (a), dem rechtmäßigen Nachfolger des Propheten, dem Imam der Gemeinde und den elf Imamen, vor allem dem Erlöser der Gemeinde, Qaim-i Al-i Muhammad, Imam Mahdi (a)! Der Islam ist eine göttliche Ordnung, welche die gesamte Menschheit zum rechten Weg (Hidayah) und zur Wahrheit (Haqq) aufruft. Das Ziel dieser Religion ist es, die Menschen zur Glückseligkeit im Diesseits und im Jenseits zu führen. Aus diesem Grund sieht Gott es für die Entwicklung und das eigentliche Ziel des Menschen vor, Diener Gottes zu sein, die Gemeinde des Propheten zu bilden und der Menschheit zu dienen. Die Fehlerlosigkeit (Ma`sum) der Propheten ist in den verschiedenen Religionen umstritten und wurde zu einem kontroversen Thema. Da die Juden ihren Propheten verachtenswerte unmoralische Eigenschaften zuschreiben, kommt die Sünden  und Fehlerlosigkeit nicht zur Sprache. Obwohl die christlichen Gelehrten die Sünden- und Fehlerlosigkeit von Jesus (a) anerkennen, glauben sie daran, dass Jesus (a) ein Gott oder einer der Dreifaltigkeit ist und thematisieren in diesem Kontext nicht den Aspekt der Isma.   Das vorliegende Buch behandelt diese Fragen als Zusammen-fassung vieler theologischer Begegnungen und wissenschaftlicher Diskurse, die geeignet sind, um zumindest unter den Muslimen mehr Klarheit in diesen Angelegenheiten zu schaffen. Dabei wurden hauptsächlich folgende Autoren und Quellen verwendet: 1. Ayatullah Jawad Amuli: „Tafsir Maudhu-i Kur'an Karim“, Band 9 2. Ayatullah Jawad Subhani: „Menschur-i Jawid“, Band 5 3. Ayatullah Mekarim Schirazi: „Peyam-i Kuran“, Band 7 4. Allama Tabatabai: „Sualhay-i Schoma wa Pasokhay-i El-Midhan“, Band 1     Deutsche Übersetzung:Nurcan Otay Überarbeitet von:Zeynep Calar   InhaltsverzeichnisVorwort ..................................................................................................... 5KAPITEL EINS ............................................................................................. 7Isma - Reinheit und Tugend im Lichte der Logik und des Koran .............. 9Der Beginn des Bedeutungsgewinns ....................................................... 10Die Isma mit den Worten Imam Alis (a) .................................................. 14Die höchste Stufe der Gottesfurcht (Taqwa) .......................................... 18Relative und absolute Isma ..................................................................... 19Die Isma – das Bewusstsein über die Folgen der Sünde ........................ 20Isma – Die Frucht der göttlichen Größe und Pracht ............................... 21Ma’sum und Ruh’ul-Quds ....................................................................... 22Ist die göttliche Isma eine Gnade? .......................................................... 25Die Isma und ihre Stufen ......................................................................... 33Die Isma bei der Verkündung (Tabligh) der Religion .............................. 35KAPITEL ZWEI .......................................................................................... 39Die verschiedenen Ansichten zur Isma der Propheten .......................... 41Rationale Beweise für die Isma der Propheten ...................................... 46KAPITEL DREI ........................................................................................... 69Die Fähigkeit der Isma ............................................................................. 714 ____________________________ ISMA Die Fehlerlosigkeit des ProphetenDie theoretische ‚Isma‘ ........................................................................... 74Grenzenlose Wege zur Isma .................................................................... 79Kann einer der Reinen sündigen? ........................................................... 83Die Abwendung von Verbotenem ........................................................... 87Die Stufen der Sünde .............................................................................. 89Die Führer der Welt sind Schüler des vollkommenen Menschen ........... 91Die praktische und theoretische Isma des Propheten (s) im Koran ........ 92Zweifel in Bezug auf die Isma des Propheten (s.) ................................... 96KAPITEL VIER ....................................................................................... 107Was ist Isma und welche Auswirkungen hat es? .................................. 109    

4,00 €*
Nur 9 auf Lager!
Tipp
Die Gnade der Familie
Die Gnade der Familie Von Imam Sayyid Ali Chamenei Familien bilden die Basis gesunder Gesellschaften und gründen selbst auf gefestigten Ehen. Die Angriffe auf Ehe und Familie sind unserer Tage zahlreich, insbesondere durch den Kulturimperialismus des Westens, und gehen mit schweren Erschütterungen des Schutzraums der nächsten Generation einher.  Dieses Werk stellt die Ausführungen und Empfehlungen Imam Chameneis für die Gründung und Erhaltung einer erfolgreichen, schützenden und gottesfürchtigen Familie zusammen, die er in Reden aus einem Zeitraum von drei Jahrzehnten vorgetragen hat. Format: 14 x 21cm, SoftcoverSeiten: 168Ort, Jahr:  Bremen, 2022ISBN 978-3-946179-33-7

14,00 €*
Die Heilige und ihre Gelehrten: Die Wissenschaftler und historischen Schulen von al-Quds (Jerusalem)
Die Heilige und ihre Gelehrten Die Wissenschaftler und historischen Schulen von al-Quds (Jerusalem) und ihr Beitrag zur islamischen Theologie Von Dr. Ahmad Khamehyar Al-Quds (Jerusalem) ist Muslimen als die dritte heilige Stadt des Islams nach Mekka und Medina bekannt. Aber nur wenige wissen von ihrem reichhaltigen Beitrag zum islamischen Wissen durch zahlreiche namhafte Gelehrte und Wissenschaftler, die über Jahrhunderte in al-Quds wirkten und damit die Stadt auf die wissenschaftliche Ebene der großen Theologiezentren der islamischen Welt hoben. Der iranische Historiker Dr. Khamehyar fasst die großartige Theologie-Historie dieser Stadt anhand von Originalquellen zeitgenössischer Historiker zusammen, insbesondere aufbauend auf das epochale Werk des Historikers al-ʿUleimī (15.–16. Jh. n. Chr.) über die Geschichte Jerusalems, und bietet dem Leser einen Überblick über mehrere Jahrhunderte islamischer Wissensmehrung in der Stadt der Himmelfahrt, die nach dem Einfall des Westens und der bis heute andauernden Besatzung in Vergessenheit zu geraten droht. Autor: Dr. Ahmad KhamehyarFormat: 13,5 x 21 cm, SoftcoverSeiten: 151Ort, Jahr:  Bremen, 2019ISBN 978-3-946179-20-7Dieses Werk wurde publiziert in Kooperation mit der Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran in Berlin.

14,00 €*
Tipp
Die Kalifen und die Gefährten - Eine kritische Analyse
Die Kalifen und die Gefährten - Eine kritische Analyse Die Unterschiede zwischen den beiden Hauptrichtungen des Islam, den Sunniten und den Schiiten, gründen auf den verschiedenen Beurteilungen der ersten drei Kalifen und der Gefährten des heiligen Propheten (s.) einerseits, und der Ahl-ul-Bayt (a.) andererseits. Während die sunnitische Lehre in der Regel alle Kalifen und Gefährten als wahrhaftig erachtet, ist die Betrachtung der Schia differenzierter.   Dieses differenziertere – und betreffend einiger historischer Personen eindeutig kritische – Bild kann aber auch aus den Hauptwerken der Sunniten selbst erkannt werden. So zeichnen vor allem die beiden in der sunnitischen Lehre als authentisch geltenden Werke „Sahih Buchari" und „Sahih Muslim" ein sehr widersprüchliches Bild der Kalifen und der Gefährten. Dieser Umstand ist aber vielen im Detail nicht bekannt. Das vorliegende Werk analysiert die Überlieferungen aus den sunnitischen Hauptwerken, welche eine Revidierung des klassischen sunnitischen Bildes vieler Einzelpersonen und historischer Entwicklungen der Frühzeit des Islam notwendig erscheinen lassen.Kurzinfos: Autor: Dr. Muhammad al-Tidschani Format: 135x210mm, Paperback Seiten: 420 Ort, Jahr:  Bremen, 2015 ISBN 978-3-939416-92-0     Leseprobe 1:   Alle rechtswissenschaftlichen Regeln und islamische Glaubenssätze wurden uns von den Gefährten überliefert. Niemand kann behaupten, dass er Allah auf Grundlage des Qur’ans und der Sunna anbetet ohne die Gefährten als Mittler, um diese zwei fundamentalen Quellen für die Muslime der ganzen Welt erreichen zu können. Doch die Gefährten waren nach dem Gesandten Allahs (s.) untereinander uneinig und wichen voneinander ab, beschimpften und verfluchten einander, kämpften und töteten schließlich einander. Daher ist es uns nicht möglich, unter diesen Umständen, Regelungen von ihnen ohne Diskussionen, Kritik und Untersuchungen zu akzeptieren. Ebenso ist es nicht möglich, für oder gegen sie zu urteilen, ohne ihren Status zu kennen und ihre Biografien zu lesen bezüglich ihrer Taten zu Lebzeiten des Gesandten (s.) und nach seinem Tode. Dies ist notwendig, um die Vertrauenswürdigen von den Fälschern zu unterscheiden, den Gläubigen vom Korrumpierten, den Ernsthaften vom Heuchler und solche unterscheiden zu können, die auf ihren Fersen kehrt gemacht haben von solchen, die (dem Islam) ergeben geblieben sind. Bedauerlicherweise erlauben die Ahl al-Sunna das im Allgemeinen nicht und verhindern vehement Kritik an den Gefährten oder am Auffinden von Fehlern bei ihnen. Sie sind mit allen von ihnen zufrieden und entsenden Segenswünsche auf sie, so wie sie Segenswünsche auf Muhammad und die Familie von Muhammad entsenden, ohne Ausnahme von irgendeinem von ihnen. Die Frage, die der Ahl al-Sunna wa al-Dschama’a gestellt werden muss, ist diese: Hat die Kritik und das Auffinden von Fehlern an den Gefährten die Verbannung aus dem Islam verdient? Oder steht diese Handlung im Konflikt mit dem Qur’an und der Sunna? Um diese Frage zu beantworten, ist es für mich notwendig, die Taten und Aussagen einiger der Gefährten zu Lebzeiten des Gesandten (s.) und nach seinem Tod zu untersuchen unter Bezugnahme dessen, was die Gelehrten der Ahl al-Sunna in ihren Sahihs, Musnads und historischen Werken erwähnten. Das werde ich prägnanter Art und Weise ohne Bezugnahme auf schiitische Bücher tun, da ihre Ansichten bezüglich einiger Gefährten wohl bekannt sind und keiner weiteren Erhellung bedürfen. Um jede Irritation zu beseitigen und einem Gegner keine Beweise zu überlassen, mit denen er gegen mich argumentieren könnte, muss ich Folgendes erklären: Wenn wir in diesem Kapitel Gefährten erwähnen, beziehen wir uns auf einige, nicht auf alle von ihnen. Diejenigen, auf die wir uns beziehen, könnten die Mehrheit oder die Minderheit sein, wir werden dies im Laufe unserer Nachforschung aufdecken, wenn es Allah wünscht.   Leseprobe 2: ********************************************** Folglich sieht man heute verschiedene Arten und Typen von Gebeten unter den Muslimen. Man denkt, sie seien eins, aber ihre Herzen sind entzweit. Auch wenn sie sich in einer Reihe zum Gebet aufstellen, wirst du einen sehen mit seitlich hängenden Armen, während ein anderer seine Arme verschränkt. Ein anderer hält seine verschränkten Arme auf spezielle Weise, wobei er die Arme über den Nabel platziert, während ein weiterer sie in der Nähe seines Herzens platziert. Und noch ein anderer wird seine Füße zusammenhalten, wohingegen ein weiterer mit gespreizten Füßen dasteht. Jeder von ihnen glaubt, dass er es richtig macht. Wenn du jemanden darüber befragst, wird dir gesagt werden: »Mein Bruder, das sind nur verschiedene Arten, schenke ihnen keine Beachtung, sondern bete, wie du willst, denn das Wichtigste ist, dass du betest.« Ja, das ist bis zu einem gewissen Punkt wahr, denn in der Tat ist das Wichtigste das Gebet. Aber es ist entscheidend, dass das Gebet in der Form des Gebets des Gesandten Allahs (s.) vollzogen wird, denn er sagte: »Betet, wie ihr mich habt beten sehen.« Es ist daher notwendig für uns, jede Anstrengung zu unternehmen, um nach dem (richtigen) Gebet des Gesandten (s.) zu forschen, denn das Gebet ist die Säule der Religion. ***********************************************

19,00 €*
Ausverkauft
Die Schlüssel des Lebens – Mafatih-ul-Hayat mehr als 6.000 Überlieferungen
Die Schlüssel des Lebens – Auszüge aus dem Werk Mafatih-ul-Hayat Zusammengestellt von Ayatullah Dschawadi-AmuliDas moderne Überlieferungswerk „Die Schlüssel des Lebens“ (Mafatih al-Hayat) stammt vom zeitgenössischen Rechtsgelehrten Ayatullah Abdullah Dschawadi-Amuli (geb. 1933 n. Chr.) und ist seit seiner Publikation im Jahr 2012 ein Bestseller in der Islamischen Republik Iran. Die mehr als 6.000 Überlieferungen bilden einen Ratgeber aus den Worten des heiligen Propheten (s.) und seiner reinen Familie (a.), der für die heutige Zeit konzipiert ist. Es gliedert sich in fünf Kapitel des moralischen Umgangs: der Umgang mit dem eigenen Ich, den Mitmenschen, der Gesellschaft, den Tieren und der Umwelt – als die Schlüssel zu den fünf Dimensionen des Seins und Handelns des Menschen im Diesseits. Die Authentifizierung und Auswahl der Weisheiten durch einen heutigen Rechtsgelehrten für die Moderne zeichnet dieses Werk gegenüber klassischen Überlieferungssammlungen aus und bieten dem Leser einen einmaligen Zugang zur göttlichen Unterweisung in das ideale Leben. Autor: Ayatullah Dschwadi-Amuli (Zusammenstellung und Kommentar)Format: 15,5 x 24cm, HardcoverSeiten: 526Ort, Jahr: Hamburg, 2022ISBN 978-3-947604-07-4

39,00 €*
Tipp
DIE SELBSTERKENNTNIS Von Scheich Mohammad Ali Shomali
Die Selbsterkenntnis Von Scheich Mohammad Ali Shomali Buchbeschreibung:   Was für eine Religion, welche die Glaubenslehre mit der Jurisprudenz und der Moral, die einzelnen Angelegenheiten mit den sozialen Angelegenheiten, die Frömmigkeit mit der Wirtschaftlichen Entwicklung und den Mystizismus (Irfan-Erkenntnis) mit der Politik verbindet! Es ist so erstaunlich, diese Dimensionen in Wechselbeziehung zueinander stehend zu finden, dass man sich fragt, wie kann eine Person, die ein wenig Informationen über den Islam gekostet hat, noch eine andere Lebensweise suchen? Es wurde in diesem kleinen Buch, unter Berücksichtigung dieser Punkte, ein Versuch gemacht, die geistigen und lehrmäßigen Grundlagen des islamischen Moralsystems zwischen Selbst-Verbesserung und der Nähe zu Gott auszudrücken und die Beziehung zwischen Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis zu zeigen   Sinngemäße Übersetzung von: Angela Al Murad und Baski Gülmat 213 Seiten  

8,00 €*
Nur 8 auf Lager!
%
Tipp
Eine schiitische Reflektion - ANALYSE ÜBER AKTUELLE THEMEN
EINE SCHIITISCHE REFLEXION ANALYSE ÜBER AKTUELLE THEMEN   Stimmen zum BuchDie neuzeitliche Aufklärung hat der Menschheit das Desiderat der Ausarbeitung des innerstaatlichenRechts und des Völk errechts als zukünftiger Basis für die dann vernunft und nicht mehr gewaltorientierteLösung ihrer Konflikte vor Augen gestellt.     Autor: Ayatollah Ali H. Al Hakim InhaltsverzeichnisStimmen zum Buch ........................................................ 15Vorwort ............................................................................ 21Die Aufsätze des Buches ............................................... 23KAPITEL EİNS/ 41Die Eigenschaften der perfekten Religion .................. 43I-Zur Erklärung der Entstehung von Religion ...... 45II-Die Eigenschaften der perfekten Religion ......... 46III-Schlussfolgerung .................................................. 50KAPITEL ZWEI/ 53Taqlid ................................................................................ 551. Einführung .............................................................. 552. Fragen und Antworten .......................................... 583. Schlussfolgerung .................................................... 65KAPITEL DREI/ 67Das Annehmen des Islam ............................................. 691. Einführung .............................................................. 692. Philologische Analyse ............................................ 703. Ein zivilisiertes Phänomen ................................... 744. Soziale Bedenken ................................................... 78 Persönliche Einschränkungen im Islam ....................... 78Komplikationen mit Familie und Freunden ................ 81Einwanderung in ein muslimisches Land .................... 835. Politische Themen ................................................. 84Fundamentalismus ..................................................... 84Ist die Annahme des Islam ein Gewinn oder ein Verlust? .................................................................................. 876. Praktische Ratschläge ............................................ 887. Schlussfolgerung .................................................... 90KAPITEL VIER/ 93Moderne und Soziale Konzepte ................................... 951. Historischer Hintergrund der Globalisierung .... 962. Definition von Globalisierung ............................. 99Die verschiedenen Phasen der Globalisierung ............. 102Globalisierung: Ein ontologischer Ansatz ................. 103Die letzten Jahrzehnte der Veränderungen ................ 105Globalisierungsgegner und -befürworter ...................... 107Die wirtschaftliche Seite ............................................ 108Die soziale und politische Seite ................................. 111Die unvermeidbaren Faktoren .................................. 114Eine Einschätzung .................................................. 115Die endgültige Definition von Globalisierung ............. 1203. Schlussfolgerungen.......................................... 125KAPITEL FÜNF/ 129Dialektik von Komplementarität und Widersprüchlichkeit ..................................................... 1311. Einführung ............................................................ 132 2. Etablierung von Konflikt und Komplementarität .................................................................................... 1323. Widerspruch als Gesamtkonzept ....................... 1344. Widerspruch innerhalb des Marxismus im sozialen Bereich ........................................................ 1345. Religion bei der Mobilisierung der Massen in Richtung einer Revolution ...................................... 1446. Ideologie, Religion, Zivilisations Strategie ....... 1537. Einführung des Dialogs der Kulturen .............. 157Die ultimative ganzheitliche Theorie .......................... 1628. Islamische Traditionen ........................................ 1639. Der göttliche, perfekte Mensch, seine Gegner 16810. Schlussfolgerungen ............................................ 170KAPITEL SECHS/ 173Die Rolle der Massenmedien ...................................... 1751. Einführung ............................................................ 176Die Hauptfragen des Artikels .................................. 1772. Die Rolle der Religion im öffentlichen Raum . 1773. Muslimische Wurzeln im Westen ...................... 1784. Der schwankende Status der Religion .............. 1815. Eine Übergangsphase .......................................... 1876. Das Angebot der Säkularisten ............................ 188Die scholastische Rolle der Religion? ......................... 189Eigenschaften - Monotheistischen Gesellschaft............ 191Islam - Europäische Kulturen ................................... 1937. Die entscheidende Rolle der Medien ................ 1958. Die irreführenden Strategien der Medien ......... 2029. Zum Ende ............................................................. 20410. Schlussfolgerung ................................................ 205 KAPITEL SIEBEN/ 209Arten der gerechten Gesellschaften innerhalb der Mahdi-Lehre .................................................................. 211Zusammenfassung ........................................................ 2111. Einführung ............................................................ 2122. Die Rechtfertigung .............................................. 2173. Die Klassen einer relativ gerechten Gesellschaft .................................................................................... 2204. Sich wandelnde Klassen ...................................... 222Die Klasse der Gefangenen ....................................... 222Die Klasse der Einwanderer ..................................... 2235. Stadien der beständigen Klassen ....................... 2241. Die Menschen der Schrift und Polytheisten ............ 2242. Die Heuchler ....................................................... 2273. Die Beduinen ....................................................... 2294. Die Anführer ...................................................... 2316. Märtyrertum als Lebensweise ............................. 2387. Historische Bräuche ............................................ 2458. Die Zukunft .......................................................... 2479. Schlussfolgerung .................................................. 248KAPITEL ACHT/ 251Toleranz und Moderne Kunst .................................... 2531. Einführung ............................................................ 2532. Kunst als ein Trick zur Manipulation ............... 2543. Erste Reaktion der muslimischen Volksmassen .................................................................................... 2554. Verschiedene Ideen zur Toleranz ...................... 2575. Toleranz: Linguistische Definition .................... 258 6. Unterschied zwischen Nachlässigkeit - Toleranz .................................................................................... 259Ethische und sprachliche Bedenken ........................... 260Auftakt: Tiefe Verständnis von Toleranz................. 260Toleranz - Westliche Intellektuelle ............................ 2617. John Lockes Ansichten zu Toleranz ................. 2628. Verschiedene Arten der Toleranz...................... 2651. Glaubenstoleranz ................................................. 2652. Politische Toleranz ............................................... 2663. Moralische Toleranz ............................................ 2674. Kulturelle Toleranz .............................................. 2689. Ist Toleranz eine absolute Tugend im westlichen Kontext? .................................................................... 26910. Ist islamische Toleranz immer eine Tugend? 27111. Interpretation der Toleranz .............................. 27412. Schlussfolgerung ................................................ 275KAPITEL NEUN/ 277Hijab: Die Koran-Theorie ........................................... 2791. Einführung ............................................................ 2792. Historische Kontext und die koranische Theorie .................................................................................... 2813. Die Anforderungen des Hijab............................ 2914. Lehren über den Hijab von den Unfehlbaren . 2975. Regeln, des Betrachtens anderen Geschlechts 303Der Beweis für diese Regeln ...................................... 3046. Schlussfolgerung .............................................. 320 KAPITEL ZEHN/ 323Menschenrechte, Feminismus, die muslimische Identität .......................................................................... 3251. Feministinnen und Menschenrechte ................. 326Hintergrund und Evaluation .................................... 3262. Feministischer Ansatz für Menschenrechte ..... 329Die skeptische Gruppe ............................................. 330Das Paradox des internationalen Gesetzes ................ 333Die realistische Gruppe: ........................................... 336Der islamische Standpunkt der Frauen..................... 339Der phonologische Ansatz der Intonationsformen ...... 342Aufklärung, Notwendigkeit der prosodischen Studien 344Die Intonation und die Ijtihad für das Lesen der heiligen Schriften ................................................................... 349Praktische Anwendungen der Theorie ....................... 351Ein Ansatz zu fairen und gerechten Leistungen ........ 3563. Ein prophetisches Modell für die Feministinnen .................................................................................... 3594. Schlussfolgerung .................................................. 361KAPITEL ELF/ 363Die flexible Heirat (Al-Muta’a) ................................... 3651 Die islamische Theorie zur sexuellen Befriedigung .................................................................................... 3682 Die Legalität und islamisch-historische Wurzeln .................................................................................... 3703. Warum wird Mut’ah als eine Ehe angesehen? Was sind die Unterschiede? ............................................. 3774. Familienleben und sexuelle Befriedigung im Westen ....................................................................... 380 5. Ungerechte Vorwürfe .......................................... 3926. Praktische Vorteile ............................................... 3967. Studienfälle............................................................ 3988. Schlussfolgerung .................................................. 402KAPITEL ZWÖLF/ 405Zwischen Ost und West - Rumi und Kierkegaard .. 4071. Einführung ............................................................ 4072. Das Geschenk der Liebe ..................................... 4083. Das Geschenk des Lebens.................................. 415Das vor-irdische Leben ............................................. 418Das Irdische Leben .................................................. 419Das Leben nach dem Tod ........................................ 4234. Das Geschenk der Moral .................................... 4255. Das Geschenk der Lehre .................................... 4286. Schlussfolgerung .................................................. 435KAPITEL DREIZEHN/ 437Kausalität: A Priori, oder A Posteriori nach Induktion? ......................................................................................... 439Von Mulla Sadra bis Sayyed M. B. As-Sadr .............. 4391. Einführung ............................................................ 4392. Eine erkenntnistheoretische Diskussion .......... 4413. Den Golf überbrücken........................................ 4484. Schlussfolgerung .................................................. 451KAPITEL VIERZEHN/ 453Die Erziehung gemäß der Mahdiologie-Normen .... 4551. Einführung ............................................................ 4552. Was ist der Dajjal? ............................................... 456 Vergleiche zum biblischen Bild ................................. 459Kritische Prüfung anderer Meinungen........................ 463Erste Stellungnahme ................................................ 463Zweite Meinung ....................................................... 464Empfohlene Interpretation ........................................ 4643. Theologische und ethische Dilemma des Christentums ............................................................. 4694. Die Verletzung von Regeln der Beratschlagung .................................................................................... 470Nassibi’s Sackgasse ................................................. 4745. Dialetheismus als modernes Gegenteil von LNC .................................................................................... 4756. Einige Grundbegriffe und Besonderheiten ...... 4787. Die logischen Paradoxien der Selbstreferenz .. 480Die Gruppe aller Gruppen ....................................... 481Das widersprüchliche Vater-Sohn-Modell ................. 482Das Verhalten des Nuklearkerns ............................ 4848. Schlussfolgerung .................................................. 486KAPITEL FÜNFZEHN/ 487Ontologie und ihre epistemischen und logischen Paradigma ...................................................................... 4891. Einführung ............................................................ 4902. Phänomene ........................................................... 4903. Das Nichts vs. Existenz ...................................... 4924. Widerspruch als allgemeines Konzept .............. 4945. Aristotelische Paradigma..................................... 4966. Das Paradigma des Nichts .................................. 4987. Überprüfung der Herausforderungen der klassischen Behauptung des Widerspruchs .......... 505 8. Ausarbeitung über die Herausforderung der beiden Gruppen ....................................................... 5069. Einige Mythen über die Ablehnung von LNC 50710. Der logische Standpunkt in Bezug auf die unsichtbaren Erscheinungen .................................. 51011. Logischer Positivismus ..................................... 51112. Der Standpunkt des logischen Positivismus hinsichtlich der Unterscheidung zwischen analytisch und synthetisch ......................................................... 51313. Para-Konsistente Logiker - Holmes Rolston 51714. Die Angenommene Theorie über das Nichts und ihr logisches Paradigma ................................... 51915. Das ontologische Nichts: Epistemische Ausarbeitung ............................................................. 52016. Empfohlenes logisches Paradigma .................. 52217. Schlussfolgerung ................................................ 524     Überarbeitet von: Zeynep Calar Herausgeber:Alul Bait Kulturverein e.V.525 Seiten

6,99 €* 9,00 €* (22.33% gespart)
Ausverkauft
Tipp
Elixier der Liebe: Die mystische Welt des Radschab Ali Islam Buch Deutsch
Elixier der LiebeDie mystische Welt des Radschab Ali von Ayatullah Muhammad Rayschahri Radschab Ali (1883-1961 n. Chr.) war kein ausgebildeter Gelehrter und besaß auch sonst keine akademischen Titel. Er war ein einfacher Schneider aus einem Armenviertel Südteherans. Und doch gehörte er zu den außergewöhnlichsten Menschen seiner Zeit. Gott, der Allerbarmer, schenkte ihm in Seiner Gnade eine seltene Gabe: die Einsicht in das Verborgene. Er sah Dinge, die andere nicht sahen, und erkannte, was andere nicht erkannten. Seine Gottesnähe übertraf die Kenntnisse mancher Universalgelehrter. Viele Großgelehrte suchten bei ihm Rat. Bereits mit wenigen Worten war er imstande, die Lebensrichtung eines Menschen komplett umzukehren. Gott gewährte ihm schon zu Lebzeiten eine Nähe zu den heiligen Ahl-ul-Bayt (a.), wie sie nur sehr selten beschrieben wurde. Und bei all diesen Einblicken, die ihm gewährt wurden, war er dennoch nicht bestrebt, Ansehen oder spirituelle Ränge zu erreichen. Nicht einmal das Paradies begehrte er. Er suchte stets die Nähe zu Gott allein. Dies war sein Elixier der Liebe, das Geheimnis der Schöpfung, seine einzige Lehre: die Gottesliebe. Dieses Buch ist faszinierend und motivierend zugleich. Es zieht den Leser in den Bann, wie es nur wenige Bücher vermögen. Dass es nach seinem Erscheinen in der Islamischen Republik Iran sofort zum Bestseller aufstieg, überrascht daher nicht. Es wurde bereits in sieben Sprachen übertragen und nun auch ins Deutsche. Möge das Beispiel des Gottnahen Radschab Ali und seine vielen expliziten Empfehlungen und Lehren uns motivieren und für die Gottesliebe begeistern. Autor: Ayatullah Muhammad RayschahriFormat: 135x210mm, PaperbackSeiten: 258Ort, Jahr:  Bremen, 2015ISBN 978-3-939416-79-1 Das Buch wurde in Kooperation mit der Islamischen Akademie Deutschland herausgebracht.

13,00 €*
Ausverkauft
Tipp
Essenz des Lebens: Ayn-ul-Hayat von Allama Madschlisi
 Essenz des Lebens: Ayn-ul-Hayat von Allama Madschlisi   Allama Madschlisi, der berühmte schiitische Gelehrte des 17. Jahrhunderts, hat die Worte der Ahlulbayt (a.), der Familie des heiligen Propheten des Islams Muhammad (s.), zu verschiedensten Themen des Diesseits und des Jenseits gesammelt, Dialoge wiedergegeben und Biografien großer Gefährten der Ahlulbayt (a.) verfasst. Bei der Lektüre dieses Buches ist zu beachten, dass es mehrere Jahrhunderte alt ist und manche Aussage überholt sein kann, weil inzwischen die Erkenntnis über die Glaubhaftigkeit oder Interpretation einer bestimmten Überlieferung sich verändert hat. Insbesondere gilt das für metaphorische Beschreibungen, einzelne Geschichten und das Verhältnis zu anderen Rechtsschulen. Dennoch ist es sinnvoll, solch ein Werk zu studieren, um zu wissen, was die Anhänger dieses großen Gelehrten damals geglaubt haben und wie sich das Islamverständnis entwickelt hat. Autor: Allama MadschlisiFormat: 135x210mm, PaperbackSeiten: 624Ort, Jahr:  Bremen, 2017ISBN 978-3-946179-03-0 Das Buch wurde in Kooperation mit der Islamischen Akademie Deutschland herausgebracht.

14,00 €*
Ausverkauft
Frühgeschichte des Islams: Von der Zeit der Ignoranz bis zum Niedergang der Umayyaden
Von der Zeit der Ignoranz bis zum Niedergang der Umayyaden von Dschafar Schahidi Arabien vor dem 7. Jahrhundert: eine vergessene Halbinsel im Hinterland der beiden Großmächte Byzanz und Persien. Bewohnt von einem kulturfremden Volk, dessen bekannteste Merkmale die Anbetung von Götzen, jahrzehntelange Blutfehden zwischen seinen Stämmen, vulgäre Gedichte und das Morden neugeborener Töchter waren. Arabien im 7. und 8. Jahrhundert: das Zentrum einer neuen Hochkultur und monotheistischen Weltreligion. Eine Großmacht, die innerhalb einer einzigen Generation Byzanz dominierte und das Jahrtausende alte Persien überrannte. Das Volk der ehemals vulgären Dichter verbreitete das größte literarische Werk der Weltgeschichte. Seine Religion wurde zur Hoffnung der Unterdrückten und zum Schrecken der Tyrannen. Der berühmte iranische Historiker Dr. Dschafar Schahidi erzählt die Geschichte dieses beispiellosen Wandels, begonnen mit der vorislamischen Ausgangslage Arabiens und ihrer Entstehung, über die Zeit des heiligen Propheten Muhammad (s.) und der neuen Weltreligion des Islams, die Zeit der vier Kalifen und der islamischen Expansion, bis zur Dynastie der Umayyaden, ihrer Tyrannei, ihrer Abkehr vom Islam und ihres Niedergangs. Autor: Dschafar SchahidiFormat: 135x210mm, PaperbackSeiten: 294Ort, Jahr:  Bremen, 2017ISBN 978-3-946179-04-7

12,00 €*
Geheimnis des Gebets - Imam Chomeinis
Leseprobe-Download Geheimnis des Gebets Geheimnis des Gebets Imam Sayyid Ruhullah Chomeini Empfehlung Imam Chomeinis an seinen Sohn Mein Liebling! Nutze die jungen Jahre entsprechend dem, was noch von ihnen verblieben ist, denn im Alter gleitet alles aus der Hand, selbst die Beachtung des Jenseits und die Hinwendung zu Gott, dem Erhabenen. Es gehört zu den gewaltigen Intrigen Satans und dessen befehlender Seele (Nafs-ul-Amara) jungen Leuten Heil und Heilung im Alter zu versprechen, damit sie in Nachlässigkeit und Ahnungslo¬sig¬keit die Jugend vergeuden; den Gealterten aber verspricht er ein langes Leben. Und bis zum letzten Augenblick hält er den Menschen mit seinen leeren Versprechungen vom Gottesgedenken und der ausschließlichen Redlichkeit (Ichlas) ab und raubt ihm noch im letzten Augenblick den Glauben, wenn er ihn nicht schon vorher geraubt hat. Autor:.......Imam Sayyid Ruhullah Chomeini Seiten:.....182 (DIN A5 Paperback) Ort/Jahr:..Bremen, 2010 ISBN 978-3-939416-43-2 Das Buch wurde in Kooperation mit dem Islamischen Zentrum Hamburg herausgebracht.

9,00 €*
Ausverkauft
Tipp
Ich habe mich vor nichts gefürchtet - Autobiografie der Jugend von Qasem Soleimani
Ich habe mich vor nichts gefürchtet - Autobiografie der Jugend von Qasem Soleimani  Ich habe mich vor nichts gefürchtet Autobiografie der Jugend von Qasem Soleimani (1957-1979) Er sagte verwundert: „Dies ist das Bild von Herrn Chomeini. Wo hast du das her?! Wenn sie dich mit diesem Bild erwischen, werden sie dich fertigmachen oder umbringen!“ Ich aber verspürte neue Tapferkeit und Mut in mir. Ich glaubte, mit meinen Karatekünsten dem SAVAK gewachsen zu sein und seine Agenten schnell zu Boden werfen zu können! Mein Wesen war so sehr von jugendlicher Energie geladen, dass ich mich vor nichts fürchtete. Der Verlag Eslamica stellt die Autobiografie und die Briefe von Qasem Soleimani in deutscher Sprache allein zur historischen Dokumentation einer weltpolitischen bedeutenden Persönlichkeit zur Verfügung. Format: 13,5 x 21 cm, SoftcoverSeiten: 129Ort, Jahr:  Bremen, 2022ISBN 978-3-946179-31-3

12,00 €*